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Gemeindebesuch des Landtagsabgeordneten Dr. Friedrich Bullinger | 24.01.2018

Zusammen mit seinem Mitarbeiter Benjamin Denzer kam der Landtagsabgeordnete Dr. Friedrich Bullinger zu einem Arbeitsbesuch in das Rathaus der Gemeinde Kreßberg. Neben Bürgermeister Robert Fischer nahmen von der Gemeindeverwaltung Kreßberg die Hauptamtsleiterin Birgit Macho und die Fachbeamtin für das Finanzwesen Annemarie Mürter-Mayer teil.

Bürgermeister Robert Fischer war erfreut, dass nach der Lantags- und Bundestagswahl nun wieder einmal ein Mandatsträger Zeit für ein Gespräch hatte. Er dankte zunächst Dr. Friedrich Bullinger für die durch das Land Baden-Württemberg erfolgte Bewilligung von mehr als 2.500.000 € Zuschuss zum Ausbau der Breitbandversorgung in der Gemeinde Kreßberg und einem kleinen Gebiet der Stadt Crailsheim. Der Bürgermeister begrüßte auch die Bemühungen von Dr. Bullinger die mittlerweile bis Dombühl reichende S-Bahnverbindung aus der Metropolregion Nürnberg bis nach Crailsheim fortzuführen. Beide waren sich einig das man damit nicht nur die Chancen der Unternehmen, Arbeitskräfte aus diesem Gebiet zu finden, erhöhen kann, sondern auch jungen Menschen die Möglichkeit gibt, Hochschulstandorte zu erreichen ohne dort gleich eine Wohnung nehmen zu müssen.

Ein weiteres Thema war der Rettungshubschrauber in Sinbronn. Der Bürgermeister machte keinen Hehl daraus, dass er bedauert, dass das Land Baden-Württemberg sich hier nicht engagiert und sich im gutnachbarschaftlichen Verhältnis an den Stationierungskosten beteiligt. Die Häufigkeit der Rettungseinsätze in Kreßberg zeige wie notwendig ein Hubschrauber in der Region sei. Deshalb müsse sich auch das Land bemühen, möglichst die Nachtflugtauglichkeit zusammen mit den anderen Trägern herzustellen. Der Abgeordnete stimmte dem uneingeschränkt zu und berichtete seinerseits von seinen Gesprächen und Bemühungen dieses Ziel zu erreichen. Aber auch direkte Themen der Gemeinde Kreßberg standen auf dem Gesprächsplan. Bei der Planung der Ortsumgehung Bergbronn sei die Weiterführung der Planung von der Zustimmung des Verkehrsministeriums abhängig. Hierfür bat Bürgermeister Robert Fischer den Abgeordneten um seine Unterstützung. Weitere Themen waren die Durchführung der Sanierung in Marktlustenau, wo voraussichtlich im kommenden Jahr bereits ein Aufstockungsantrag erforderlich sein wird. Auch hier sagte der Abgeordnete seine Unterstützung zu, damit die Gemeinde mit einer Bewilligung rechnen könne. Einen breiten Raum nahm die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in den ländlichen Gemeinden ein, hier müsse die zukünftige Regierung in Berlin bereit sein die Vergütungsgrundlagen zu ändern und auch das starre Korsett, das die kassenärztliche Vereinigung über die Gebiete stülpt, zu lockern.