Amtliche Bekanntmachungen

Inkrafttreten des Bebauungsplans „Tempelhof“ | 08.03.2017

Öffentliche Bekanntmachung der Genehmigung des Bebauungsplans „Tempelhof“ in Kreßberg-Tempelhof

Der vom Gemeinderat der Gemeinde Kreßberg in öffentlicher Sitzung am 07. Juli 2014 als Satzung beschlossene Bebauungsplan „Tempelhof“ in Kreßberg-Tempelhof sowie die Satzung über örtliche Bauvorschriften wurden dem Landratsamt Schwäbisch Hall aufgrund § 10 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. September 2004 (BGBl. I S. 2414), zuletzt geändert durch Gesetz vom 20.10.2015 (BGBl. I S. 1722) zur Genehmigung vorgelegt. Maßgebend ist der vom Kreisplanungsamt Schwäbisch Hall unter dem Datum vom 30. Juni 2014 gefertigte Plan einschließlich Textteil, Umweltbericht und Begründung.

Der Bebauungsplan „Tempelhof“ wurde vom Landratsamt Schwäbisch Hall mit Erlass vom 24.02.2017 gemäß § 10 Abs. 2 des BauGB genehmigt.

Der Bebauungsplan „Tempelhof“ tritt gemäß § 10 Abs. 3 BauGB mit dieser Bekanntmachung der Genehmigung in Kraft.

Der Bebauungsplan kann einschließlich seiner Begründung beim Bürgermeisteramt Kreßberg, Untere Hirtenstraße 34, Kreßberg-Waldtann, Zimmer 4, während der üblichen Dienststunden eingesehen werden. Jedermann kann den Bebauungsplan einsehen und über seinen Inhalt Auskunft verlangen.

 

Hinweis:

Eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 2 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans, sowie Mängel in der Abwägung sind gemäß § 215 BauGB unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Bei der Geltendmachung ist der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, darzulegen.

Nach § 4 Abs. 4 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (GemO) gilt die Satzung – sofern sie unter Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften der Gemeindeordnung oder auf Grund der Gemeindeordnung ergangener Bestimmungen zustande gekommen ist - ein Jahr nach dieser Bekanntmachung als von Anfang an gültig zustande gekommen. Dies gilt nicht, wenn

1.  die Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind,

2.  der Bürgermeister dem Beschluss nach § 43 GemO wegen Gesetzwidrigkeit wider­sprochen hat, oder wenn innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung die Rechts­aufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat, oder die Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften gegenüber der Gemeinde unter Bezeichnung des Sachverhaltes, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht worden ist.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB über die Geltendmachung etwaiger Entschädigungsansprüche und des § 44 Abs. 4 BauGB über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen hingewiesen.

Kreßberg, 10. März 2017

Robert Fischer

Bürgermeister