Feuerwehr

Freiwillige Feuerwehr Kreßberg

Freiwillige Feuerwehr Kreßberg

Die Entstehung der Gesamtfeuerwehr begründet sich durch die Zusammenlegung der vier früher selbständigen Gemeinden Leukershausen, Mariäkappel, Marktlustenau und Waldtann zur Gemeinde Kreßberg.

Freiwillige Feuerwehr Kreßberg

Aus diesem Zusammenschluß heraus resultierte eine einheitliche Feuerwehrsatzung vom 24. Januar 1975, nach der ab dem 1. April 1975 sämtliche vier Feuerwehren gemeinsam als Freiwillige Feuerwehr Kreßberg operieren.

Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kreßberg ist Martin Kett, seine Stellvertreter sind Heiko Feudel und Ralf Hofmann.

In den letzten Jahren wurde die Kreßberger Feuerwehr umstrukturiert: Im Zuge der Umsetzung der Feuerwehrkonzeption wurden die beiden Abteilungen Leukershausen und Mariäkappel zum 01.01.2009 zur "Abteilung Nord". Das neu gebaute Feuerwehrmagazin dieser Abteilung befindet sich in Haselhof.

Die Zusammenlegung der beiden Abteilungen Marktlustenau und Waldtann zur Abteilung "Süd" erfolgte zum 01.01.2014. Bereits im Jahr 2013 wurde für diese neugebildete Abteilung ein gemeinsames Feuerwehrmagazin am östlichen Ortsrand von Waldtann gebaut.

Jugendfeuerwehr Kreßberg
Jugendfeuerwehr Kreßberg
Gesamtkommandant Martin Kett
Gesamtkommandant
Martin Kett
Stellvertreter Heiko Feudel
Stellvertreter Heiko Feudel
Stellvertreter  Ralf Hofmann
Stellvertreter Ralf Hofmann
Kommandant Abteilung Süd, Michael Kretschmaier
Kommandant Abteilung Süd, Michael Kretschmaier
Kommandant Abteilung Nord, Fabian Fischer
Kommandant Abteilung Nord, Fabian Fischer

Gesamtkommandant
Martin Kett, Tel.: 07957/926800

Stellvertreter
Heiko Feudel, Tel.: 07957/926788
Ralf Hofmann, Tel.: 07957/8833

Kommandant Abteilung Süd
Michael Kretschmaier, Tel.: 07957/9248101

Kommandant Abteilung Nord
Fabian Fischer

Jugendfeuerwehr
Tanja Seibt

Altersabteilung
Mathias Stribik

Die Abteilung Süd der Feuerwehr Kreßberg gibt es seit dem 1. Januar 2014. Sie entstand aus den Zusammenschluss der bisherigen Abteilungen Waldtann und Marktlustenau. Etwa 50 Kameraden sind in zwei Züge aufgeteilt.

Das Feuerwehrhaus der Abteilung Süd befindet sich unübersehbar am Ortsausgang von Waldtann in Richtung Marktlustenau. Es wurde 2013 neu erbaut.

Die Abteilung Süd hat vier Fahrzeuge, ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF8/16, einen Einsatzleitwagen ELW, ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF und einen Gera?tewagen Transport GWT.

Kommandant der Abteilung Süd ist Michael Kretschmaier, sein Stellvertreter ist Lars Behnke.

Die Abteilung Nord der Feuerwehr Kreßberg gibt es seit dem 1. Januar 2009. Sie entstand aus dem Zusammenschluss der bisherigen Abteilungen Leukershausen und Mariäkappel.

Das Feuerwehrhaus der Abteilung Nord befindet sich in Haselhof. Es wurde im Jahr 2008 neu erbaut.
Die Abteilung Nord hat zwei Fahrzeuge: ein Löschgruppenfahrzeug LF8 und ein Tanklöschfahrzeug TLF8/18.

Kommandant der Abteilung Nord ist Fabian Fischer, sein Stellvertreter ist Uwe Hüttner.

Seit 1993 hat die Feuerwehr Kreßberg eine eigene Jugendfeuerwehr. Aufgebaut wurde diese maßgeblich durch Karl Köffler und seinen Nachfolger Ralf Hofmann.

Seit Februar 2015 wird wird die Jugendfeuerwehr von Tanja Seibt und ihrem Stellvertreter Martin Kaas geleitet.

Die Übungen der Jugendfeuerwehr finden alle zwei Wochen Samstags statt, mitmachen dürfen Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren.

Führungsgruppe FFW Kreßberg
Führungsgruppe FFW Kreßberg
Führungsgruppe FFW Kreßberg
Führungsgruppe FFW Kreßberg
Führungsgruppe FFW Kreßberg

Bei größeren Einsätzen unterstützt die Führungsgruppe den Einsatzleiter und bereitet Entscheidungen vor, so dass dieser sich auf das Wesentliche der Einsatzabwicklung konzentrieren und gezielt den Einsatz führen kann.
Die rechtliche Grundlage für den Aufbau von Führungsgruppen ist in der Feuerwehrdienstvorschrift 100 festgeschrieben und gilt für ganz Deutschland einheitlich.


Die Aufgaben der Führungsgruppe sind im Einzelnen:

  • Standortwahl der Einsatzleitung
  • Unterstützung des Einsatzleiters
  • Vorbereitung von Entscheidungen
  • Dokumentation
  • Führen einer Kräfte- und Fahrzeugübersicht
  • Führen einer Lage- und Funkskizze
  • Einweisen von nachrückenden Kräften und Ausweisen von Bereitstellungsräumen
  • Einsatzstellenlogistik (Versorgung der Einsatzkräfte, Nachschubregelung etc.)
  • Anlaufstelle für Behördenvertreter und Organisationen (Polizei, Rettungsdienst etc.)
  • Atemschutzüberwachung bei Bedarf
  • Abwicklung des Funkverkehrs im 4m- (Leitstelle und anfahrende Fahrzeuge) und 2m-Bereich (Einsatzstellenfunk) sowie Kommunikation über Mobiltelefon

 

Die Führungsgruppe Kreßberg wurde 2016 gegründet und setzt sich aus Mitgliedern der Abteilungen Nord und SÜD zusammen. Leiter der Gruppe ist Michael Kretschmeier unterstützt von Joachim Hägele. Als Fahrzeug steht, ein Einsatzleitwagen (ELW 1) der Feuerwehr Kreßberg zur Verfügung. Das Einsatzgebiet umfasst den Ausrückbereich der Feuerwehr Kreßberg. Durch regelmäßige Übungen, Objektbegehungen und dem Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern der TEL Gruppe des Landkreises ist die Führungsgruppe auf künftige Einsätze wie auch Großschadenslagen gut vorbereitet.


Hilfsmittel:

  • Checklisten
  • Diverse Vordrucke
  • Laptop
  • Funkgeräte im 4m- und 2m- Band
  • Flipchart
  • Magnettafel
  • Kartenmaterial und Luftbilder
  • Feuerwehrpläne
  • Schreibmaterial
  • Westen zur Kennzeichnung der Führungskräfte und von Sonderfunktionen 
  • AKKU Beleuchtungsgerät
  • Ladeegrät zur Ledeerhaltung der Batterien am ELW
  • Verkehrswarngerät



Atemschutz

Ausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers
Ausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers

Bei einer Vielzahl von Einsätzen entstehen schädliche Stoffe, so z.B. giftige Rauchgase bei Bränden und gesundheitsschädliche Dämpfe bei Unfällen mit Gefahrgut. Um sich davor zu schützen und somit einen effektiven Einsatz zu ermöglichen, rüsten sich Feuerwehrleute mit Atemschutz aus.

Um die Berechtigung und Kenntnis zum Tragen von Atemschutz zu erlangen, sind mehrere Schritte notwendig.

Am Anfang steht die arbeitsmedizinische Untersuchung nach  G 26.3. Ein speziell geschulter und anerkannter Arbeitsmediziner checkt den/die Feuerwehrmann/Frau nach definierten Vorgaben durch, zudem sind hierbei mehrere Tests wie Gehör- und Sehtest und ein Belastungs-EKG zu absolvieren.

Diese Untersuchung muss alle 36 Monate wiederholt werden, bei Feuerwehrangehörigen die älter als 50 Jahre sind dann alle 12 Monate.

Bei erfolgreicher Untersuchung folgt im Anschluss die Ausbildung zum/r Atemschutzgeräteträger/in. 

Als ausgebildeter Atemschutzgeräteträger ist nun jährlich eine Belastungsübung in einer Atemschutzübungsstrecke, eine theoretische Unterweisung und eine Übung unter Einsatzbedingungen bzw. ein Einsatz gefordert.
Im Anschluss daran darf ein/e Feuerwehrangehörige/r als Atemschutzgeräteträger/in eingesetzt werden.

Der Atemschutzeinsatz zählt zu den gefährlichsten Tätigkeiten im Feuerwehreinsatz. Körperliche Belastungen im Bereich des hochklassigen Leistungssports sind durchaus möglich. 

 

Dazu ein paar interessante Zahlen (Durchschnittswerte):

  • Eigengewicht: 80 kg
  • Gewicht Persönliche Schutzausrüstung (Helm, Einsatzjacke, Brandschutzhose, Stiefel, Handschuhe): 10 kg
  • Gewicht des Atemschutzgerätes (je nach Ausführung): 15 kg

 

Ausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers

Gewicht der zusätzlichen Ausrüstung wie Brechwerkzeug, Funkgerät, Handscheinwerfer, Strahlrohr, Schlauchtragekorb/ Schlauchpaket, Wärmebildkamera, Fluchthaube, Rettungstuch, Leinenbeutel: 15 kg

Evtl. zu rettende Person: 80 kg

Weitere erschwerende Faktoren:

  • hohe Temperaturen, z. B. bei einem Zimmerbrand: bis zu 800 - 1000 °C im Deckenbereich
  • Sichtbehinderung durch Brandrauch bis hin zur Nullsicht
  • Psychischer Stress bei der Suche vermisster Personen in unbekannter Umgebung

   

 

Ausbildung Atemschutzgeräteträger

Die Kreisausbildung findet überörtlich an mehreren Standorten im Landkreis Schwäbisch Hall statt. 

Der Lehrgang setzt sich aus 4 Abenden und dem Samstag innerhalb einer Woche zusammen. Die Teilnehmer/innen werden im Verlauf des Lehrgangs an die Anforderungen und Umstände beim Tragen von Atemschutzgeräten gewöhnt und im Umgang im Atemschutzeinsatz geschult. Durch den hohen Praxisanteil im Atemschutzeinsatz wird versucht, die notwendige Theorie auf das nötigste zu reduzieren, der Praxisbezug steht dabei jedoch immer im Vordergrund.

 

Ablauf der Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger

Tag 1 - Montag

Theorieblock:

Das notwendige Grundwissen zu Themen wie Atemgifte, Atmung des Menschen, Anforderungen an den/die Atemschutzgeräteträger/in und Brandphänomene/-verlauf werden vermittelt.

 

Tag 2 -  Mittwoch

Praxis:

Nun lernen die Teilnehmer/innen Bauteile und Funktion des Gerätes und der Atemschutzmaske kennen und kommen zum ersten Mal damit in Kontakt.

Der weitere Abend steht ganz im Zeichen des Eingewöhnens an Atemschutzmaske und Atemschutzgerät, in dem die Teilnehmer/innen das An- und Ablegen der Ausrüstung ausgiebig unter ständiger Hilfestellung der Ausbilder üben.

 

Tag 3 - Donnerstag

Erste Gewöhnungsübung:

Vollständig ausgerüstet wird ein „Spaziergang unter Atemschutz“ absolviert, der mit dem ein oder anderen Hindernis gespickt ist, um die Teilnehmer/innen an das erschwerte Arbeiten unter Atemschutz heran zu führen. Anschließend werden Themen wie Vorgehen im Brandeinsatz, das Absuchen von Räumen und die Sicherheit im Atemschutzeinsatz behandelt.

 

Tag 4 – Freitag

Theoretische Lernzielkontrolle:

Hier soll jedoch nicht nur überprüft werden, wie fit die Teilnehmer/innen in den vermittelten Themen sind, das Ergebnis dient auch den Ausbildern, um zu erkennen, ob an der Vermittlung ggfs. etwas optimiert werden muss. Anschließend erfolgt als weitere Gewöhnungsübung ein Durchgang in der Atemschutzübungsstrecke unter ständiger Begleitung und Hilfestellung der Ausbilder.

Die Atemschutzübungsstrecke wurde bereits am Abend vorher besichtigt, um die Teilnehmer/innen auf den Ablauf vorzubereiten.

 

Tag 5 – Samstag

Streckendurchgang:

Aufgeteilt in zwei Gruppen erfolgt der letzte Part des Lehrgangs.

Der eine Teil stellt die Absolvierung der Belastungsübung in der Atemschutzübungsstrecke dar, die später dann auch regelmäßig von jedem/r Atemschutzgeräteträger/in erfolgen muss. Näheres hierzu findet sich unter dem Menüpunkt „Atemschutzübungsstrecke“. Im zweiten Teil werden Themen wie u.a. Schlauchmanagement im Gebäude und Umgang mit dem Hohlstrahlrohr vermittelt.

 

Anzumerken ist, dass der Lehrgang nur den Einstieg in ein umfassendes Aufgabengebiet als Atemschutzgeräteträger/in bedeutet. Ständiges Üben am Standort ist notwendig und erforderlich, um die nötige Sicherheit im Umgang mit dem Atemschutzgerät zu erhalten.

 

 

In der Altersabteilung der Feuerwehr Kreßberg kommen all diejenigen zusammen, die die Kameradschaft auch nach ihrer aktiven Dienstzeit nicht vermissen wollen. Die Mitglieder der Altersabteilung treffen sich in lockerem Turnus zu gemeinsamen Aktivitäten wie zum Beispiel Ausflügen und Besichtigungen in der näheren und weiteren Umgebung oder Radtouren mit den Kreßberger e-Bikes.

Geleitet wird die Altersabteilung von Mathias Stribik.

29. Dezember 2017

Zu Auslaufende Kraftstoffe aus einem verunfallten PKW wurde die Feuerwehr Kreßberg Abt. SÜD nach Rötsweiler gerufen. Der Diesel konnte mit Ölbindemittel aufgenommen werden.

26. Dezember 2017

Am Mittag des 2. Weihnachtsfeiertages wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD zu einem Kaminbrand in die Marktstraße nach Marktlustenau alarmiert. Nach einer intensiven Erkundung mit der Wärmebildkamera konnte keine Gefahr festgestellt werden. Der Kamin brannte sich frei und die Bewohner konnten in ihr Haus zurück.

25. Dezember 2017

Um 0.40 Uhr wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD zu einer Türöffnung vom DRK nach Marktlustenau in die Bräugasse gerufen. Die Türe zur Wohnung wurde geöffnet um dem DRK Zugang zu einer hilflosen Frau zu schaffen.

14. Dezember 2017

Unter dem Einsatzstichwort "Baum auf Fahrbahn" wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD  auf die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Gaisbühl und der L2218 gerufen. Es mussten mehrere Bäume von der Straße unter Mithilfe eines Traktors entfernt werden.

12. November 2017

Um 17.24 wurde die FFW Kreßberg Abteilung SÜD zu einer Amtshilfe des DRK alarmiert. Der Einsatz wurde vor dem Abrücken zur Einsatzstelle durch die Leitstelle abgebrochen, da das DRK keine Amtshilfe benötigte.

09. November 2017

Am Abend um 19.24 Uhr wurde die Feuerwehr Kreßberg zur Ausleuchtung einer Einsatzstelle von der Polizei gerufen. Die Einsatzdauer betrug 4 Stunden.

04. November 2017

Zur Unterstützung des DK und der Polizei wurde die Feuerwehr Kreßberg um 02.01 Uhr mit gerufen. Ein Eingreifen an der Einsatzstelle war nicht erforderlich.

24. Oktober 2017

Mit dem Einsatzstichwort Brandmeldeanlage Industrie wurde die Feuerwehr Kreßerg nach Marktustenau in das Klingenfeld gerufen. es stelle sich heraus dass es sich um einen Fehlalarm handelte.

05. Oktober 2017

Zu einem Baum auf Fahrbahn wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD auf die Straße nach Wäldershub gerufen. Der Baum wurde beseitigt und die Straße gereinigt.

18. August 2017

Am 18. August wurde die FFW Kreßberg Abt. Nord zu einem Baum auf Fahrbahn nach einem starken Gewittersturm gerufen. Am Ruhwasserturm ist eine mittelstarke Buche auf ein Telefonkabel quer über die Straße gefallen.

09. August 2017

Am 09. August um 13.34 Uhr wurde die Feuerwehr Kreßberg zusammen mit 1 Fahrzeug der FFW Crailsheim zu einem Traktorbrand auf ein Feld nähe Marktlustenau gerufen.
Mit Hilfe von Landwirten mit Güllefaß und Grubber wurde der Brand am Schlepper und am Feld gelöscht.

22. Juli 2017

Am 22. Juli wurde der FFW Kreßebrg Abt. SÜD zu einer Türöffnung um 0.14 Uhr nach Waldtann gerufen. Ein Eingreifen war nicht erforderlich.

18. Juli 2017

Am 18. Juli wurde die Feuerwehr Kreßberg zu einem Ackerbrand  an die Ruhspitz gerufen.
Zusammen mit einem Fahrzeug der Feuerwehr Crailsheim und Landwirten mit Güllefaß und Grubber wurde der Brand gelöscht.

02. Mai 2017

Morgens um 04:38 wurde die Feuerwehr Kreßberg Abt. Nord zu einem Wassereinbruch in einem Doppelhaus in Haselhof im Ringweg alarmiert. Eine intensive Erkundung ergab einen Defekt im Abwasserkanal.

19.April 2017

Zu einer Ölspurbeseitigung verursacht durch einen technischen Defekt an einem Linienbus wurde die Feuerwehr Kreßberg alarmiert. Die Ölspur zog sich von Ortseingang Leukershausen über Marktlustenau bis zur Bushaltestelle in Waldtann.

13. April 2017

Um 02:07 Uhr wurde die Feuerwehr Kreßberg zu einem Wohnhausbrand nach Mariäkappel in die Crailsheimer Straße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Terasse und der darüberligenede Balkon lichterloh. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Morgenstunden.

21. Januar 2017

Am 21.01.2017 wurde die Feuerwehr Kreßberg Abt. Nord zu einem Wassereinbruch in die Ringstraße nach Haselhof alarmiert. Im Keller des Doppelhauses standen ca. 5 cm Wasser. Nach Intensiver Erkundung stelle sich heraus dass ein undichter Verteiler im 1. Obergeschoss einer Doppelhaushälfte die Ursache war. Da die Bewohner im Urlaub waren wurde der Strom abgestellt und das Wasser im Keller mit Wassersauger beseitigt. Die FFW Kreßberg war mit 12 Einsatzmitglieder und 2 Fahrzeugen im Einsatz.

13. Januar 2017

Zu 3 Einsätzen musste die Feuerwehr Kreßberg am 13. Januar hervorgerufen durch den Sturm Egon ausrücken.

Um 04.13 Uhr wurde die Abt. Nord zu einem Einsatz mit dem Einsatzstichwort mehrere Bäume auf Fahrbahn mit Gefahr auf die L1022 Unterhalb Rudolfsberg gerufen. Ein mittelgroßer Baum musste von der Fahrbahn beseitigt werden.

Um ca. 06.25 Uhr wurde die Abt. SÜD auf die Straße richtung Goldbach gerufen. Ein PKW ist auf einen direkt vor dem Fahrzeug herunterfallenden Baum geprallt . Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Der Baum wurde beseitigt und die Unfallstelle abgesichert.

Um 09.30 Uhr wurde erneut die Abt. SÜD auf die L2218 richting Neustädtlein gerufen mit Baum auf Fahrbahn. Der Baum wurde beseitigt.

11. Januar 2017

Am 11. Januar 2017 wurde die Feuerwehr Kreßberg zu einem PKW Brand in die Crailsheimer Straße nach Mariäkappel um 16.40 Uhr alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der Brand durch Anwohner bereits gelöscht. So dass die Feuerwehr noch Nachlöscharbeiten zu verrichten hatte. Im Einsatz waren 3 Einsatzfahrzeuge und 20 Einsatzkräfte.

08. September 2018

Zu einer Ölspur auf Straße wurde die FFW Kreßberg Abt. Süd am 08.09 gegen 18.45 Uhr nach Halden gerufen.

27. Juli 2018

Zu einem Waldbrand wurde die Feuerwehr Kreßberg sowie der Abrollbehälter Wasser der FFW Craislheim nach Waldtann richtung Sixenhof um 22:30 Uhr alarmiert. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

05. Mai 2018

Unter dem Einsatzstichwort Wohnungsbrand am Abend gegen 19.09 Uhr wurde die Feuerwehr Kreßberg nach Stegehof alarmiert zusammen mit der Drehleiter der Feuerwehr Crailsheim und dem Rettungsdienst. 1 Person erlitt eine Rauchgasvergiftung.

19. April 2018

Zu einer längeren Ölspur verursacht durch einen Linienbus zwischen Riegelbach und Goldbach wurde die Feuerwehr Kreßberg Abt. SÜD am Abend alarmiert.

04. April 2018

Am Abend gegen 18:20 Uhr wurde die Feuerwehr Kreßberg Abt. SÜD zu einem Baum auf Fahrbahn alarmiert zwischen der B 25 und Gaisbühl. Der Baum wurde beseitigt.

18. März 2018

Am Sonntag Früh wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD zu einem Unfall nach Waldtann in die Untere Hirtenstraße gerufen wegen ausgelaufenem Öl aus einem Motor.

16. März 2018

Kurz vor Mitternacht wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD zu einer ca. 1Km langen Ölspur alarmiert. Ein LKW hatte währen der Fahrt durch einen technischen Defekt eine Ölspur verursacht.

21. Januar 2018

Wenige Stunden Später um 03.15 Uhr wurde erneut die Abt. SÜD zu einem Baum auf Fahrbahn gerufen zwischen Bergbronn und Neustädtlein.

20. Januar 2018

Um 23. 00 Uhr wurde die Abt. SÜD zu einem Baum auf Fahrbahn Waldtann richtung Goldbach gerufen. Der Baum hielt dem Schneedruck nicht stand.

04. Januar 2018

In der Nacht um 23.30 Uhr wurde die Feuerwehr Kreßberg Abt. SÜD nach Waldtann in die Schmiedbergsiedlung gerufen. Durch heftigen Regen lief das Wasser in einen Keller.

Mit Sandsäcken und provisorische Gräben wurde das Wasser umgeleitet.

03. Januar 2018

Zu insgesamt 3 Einsätzen musste die Feuerwehr Kreßberg Abt. SÜD an dem Sturmtief „Burglind“ ausrücken. Umgestürzte Bäume blockierten die Straßen zwischen Bergbronn und Neustädtlein, zwischen Waldtann und Goldbach sowie zwischen Riegelbach und Bräunersberg.

Offizielle Übergabe der Tragkraftspritzen | 25.07.2018

Die Gemeinde Kreßberg hat für die Freiwillige Feuerwehr Kreßberg zwei neue Tragkraftspritzen beschafft. Diese wurden Mitte Juli nun von Bürgermeister Robert Fischer offiziell an Kommandant Martin Kett und seine Kameradinnen und Kameraden übergeben. Sie ersetzen zwei zunehmend störanfällige und schwer bedienbare, mehrere Jahrzehnte alte Tragkraftspritzen, welche noch mit Reversierstartern ausgerüstet waren. Für ungeübte Feuerwehrkameraden war es eine besondere Herausforderung, diese nach längeren Standzeiten in Gang zu bringen.

Die neuen Pumpen sind mit Elektrostartern und verschiedenem Zubehör ausgerüstet. Unter anderem wurde auch ein Sauggerät für die Entnahme aus flachen Gewässern mitbeschafft. Nach Bewertung verschiedener Kriterien hat die Feuerwehrführung sich für einen Spritzentyp der Firma Rosenbauer mit der Bezeichnung FOX 4 entschieden. Beide Abteilungen erhalten je eine Pumpe. In der Abteilung Süd wird die Pumpe im Technikfahrzeug (GWT) untergebracht. In der Abteilung Nord wird die Tragkraftspritze vorerst im LF 8 platziert und später in das noch zu beschaffende neue Feuerwehrfahrzeug übernommen. Die Gesamtinvestition einschließlich verschiedenen Zubehörs beläuft sich auf ca. 30.000 Euro. Bürgermeister Robert Fischer betonte bei der Übergabe, dass dieser Betrag für eine nachhaltige und technisch qualifizierte Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Kreßberg gut angelegt sei.

Die beiden ausgesonderten Tragkraftspritzen konnten mittlerweile an eine andere Gemeinde im Landkreis Schwäbisch Hall weiterverkauft werden.

Neue Tragkraftspritzen für die Feuerwehr Kreßberg

In den Wintermonaten beschäftigten sich einige Feuerwehrmitglieder mit der Beschaffung von 2 Tragkraftspritzen als Ersatzbeschaffung. In einer Sitzung im Januar beschloss  der Gemeinderat anhand einer Empfehlung der Feuerwehr die Beschaffung von 2 neuen Tragkraftspritzen aus dem Hause Rosenbauer .

Bereits anfang Mai wurden die Feuerwehrmitglieder der Feuerwehr Kreßberg durch die Firma Barth in die neuen Tragkraftspritzen eingewiesen. Hersteller der neuen Trakraftspritzen ist die Firma Rosenbauer aus Österreich. Angetrieben werden die Pumpen  durch 3 Zylinder Rotax Motoren mit einer Leistung von knapp 70 PS. Ca. 1650 Liter Wasser in der Minute fördern die Pumpen bei einem Druck von 10 bar. Im Lenzbetrieb schaffen die Pumpen über 2000 Liter . Ca. 600 Liter mehr als die bisherigen 32 Jahre alten Tragkraftspritzen. Gestartet werden die neuen Pumpen durch einen Druck mit dem Finger auf die Folientaste. Durch einen weiteren Tastendruck beginnt das Pumpenaggregat Wasser anzusaugen . Sobald  im Pumpengeäuse die Luft verdrängt ist und mit Wassergefüllt schaltet die Pumpe automatisch auf Förderbetrieb um und füllt die Druckschläuche. Ein mechanischer Überhitzungsschutz verhindert Eigenständig eine Beschädigung des Förderaggregates. Über ein Poddi kann ein Druck eingestellt werden . Diesen Druck hält die Pumpe im Automatikbetrieb, auch wenn die Wasserabnahme erhöht oder reduziert wird. Desweiteren sind die neuenTragkraftspritzen leichter. Durch eine LED Umfeldbeleuchtung wird der Bereich unterhalb der Pumpen beim Tragen durch die Einsatzkräfte ausgeleuchtet was die Sicherheit gerade in der Nacht und bei unwegsamen Gelände verbessert. Selbst der Tankeinfüllstutzen ist ausgeleuchtet. Digitale Anzeigen auf einem Display informieren über den aktuellen Spritverbrauch; Spannungsversorguzng der Batterie , den aktuellen Tankfüllstand sowie weitere Betriebszustände. Die beiden ausgemusterten Tragkraftspritzen Baujahr 1986 konnten bereits Verkauft werden. Im Juli wird es noch eine offizielle Übergabe an die Feuerwehr geben. Bereits jetzt bedanken sich die Mitglieder der Feuerwehr Kreßberg bei der Gemeindeverwaltung sowie dem Gemeinderat für die Problemlose Bereitstellung der finanziellen Mittel. 

VR Bank spendet 101.500 EUR und übergibt 3 Kindergartenbusse

Schwäbisch Hall, 14. Juni 2018

Region

„Ein Stück Heimat“ – unter diesem Slogan hat die VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim eG am 14. Juni 2018 Spenden in Höhe von 101.5000 EUR in der Region vergeben und 3 Kindergärten mit einem Kindergartenbus beschenkt.

Die VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim eG ist mit rund 65.000 Mitgliedern sowie über 100.000 Kunden eine der größten Genossenschaftsbanken in der Region. Seit 1857 ist die Bank mit aktuell 28 Geschäftsstellen vertreten und beschäftigt 342 Mitarbeiter, darunter 31 Auszubildende. Mit einer Bilanzsumme von 2.078 Mio. Euro ist die VR Bank ein leistungsfähiger und verlässlicher Partner direkt vor Ort.

„Mit einer breiten Unterstützung für das Vereinsleben, für kulturelle Projekte und für soziales Engagement stehen wir für unsere Region ein“ so der Vorstandsvorsitzende der VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim Eberhard Spies. „Diese soll weiter lebendig, lebenswert und erfolgreich sein. Ein breit verteiltes Sponsoring, Spenden, umfangreiche Fördermaßnahmen unserer VR Bank-Stiftung und die zweckgebundenen Erlöse aus dem Gewinnsparen ermöglichten diese Stärkung heimischer Kommunen, Institutionen, Schulen und Kindergärten ebenso wie Vereine und soziale Einrichtungen. Wir verdienen hier unser Geld und sehen uns als einen Teil der Region. In unserem Geschäftsgebiet liegen die Wurzeln unseres Erfolgs. Deshalb möchten wir möglichst viel unseres Erfolges direkt in die Region zurückfließen lassen“.

Das gesellschaftliche Engagement der VR Bank hat sich innerhalb der letzten 7 Jahre mit dem Wachstum der Bank stetig erhöht. Das Gesamtengagement in der Region betrug ab dem Jahr 2011 bis heute 5.626.000,00 EUR. Die VR Bank unterstützte hiermit insgesamt 3.068 Vereine und Institutionen aus eigenen Spendenmitteln der Bank, dem Zweckertrag des VR-GewinnSparens, der VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim – Stiftung, durch Sponsorenengagements und Dauerwerbevereinbarungen mit Vereinen und Institutionen wie zum Beispiel der TSG Schwäbisch Hall, dem TSV Crailsheim oder dem TSV Gaildorf. Es werden auch große gesellschaftliche Veranstaltungen berücksichtigt wie z.B. der Dreikönigslauf in Schwäbisch Hall oder der Jugend Euro Cup in Gaildorf. Ebenso werden die Hochschulförderung sowie regionale Messeveranstaltungen durch die VR Bank unterstützt.

Eine vielfältige und breite Unterstützung und Förderung der einzelnen Projekte ist der VR Bank wichtig. Deshalb verzichtet die VR Bank bewusst darauf einzelne Projekte mit hohen Summen zu unterstützen und fördert deshalb vielfältig und breit gefächert Vereine, Institutionen und soziale Einrichtungen im gesamten Geschäftsgebiet. Es wird darauf geachtet, die Spendengelder in den drei Regionalmärkten der Bank Schwäbisch Hall, Crailsheim und dem Bereich Mainhardt/ Michelfeld/ Limpurger Land gerecht zu verteilen.

Am Donnerstag, 14. Juni 2018 lud die VR Bank wieder zur großen Spendenübergabe „Ein Stück Heimat“ für das 1. Halbjahr 2018 ein. An der Veranstaltung vergab die Bank Spendenmittel in Höhe von über 101.500,00 EUR an 91 Einrichtungen und Institutionen in der Region. Ebenso wurden 3 Kindergartenbusse an Kindergärten in der Region übergeben.

Über 30 Kindergärten nahmen an der Aktion der VR Bank teil, bei diesen sich die Kindergärten für einen komfortablen Kindergartenbus mit Platz für bis zu 6 Kleinkindern bewerben konnten. Durch die besonders einfache Handhabung und eine leichtgängige Pendellenkung erleichtern sie Outdoor-Aktivitäten und Besorgungen. Über einen niedrigen Einstieg gelangen die Kinder sicher in das Fahrzeug und können durch rutschfeste Trittmatten auch nicht hinfallen. Nur 82 Zentimeter breit, passt der Bus durch die meisten Eingangstüren und Fahrstühle. Ein Sonnen- und Regenschutzdach beschirmt die Knirpse zu jeder Zeit. Über ein solches Gefährt dürfen sich folgende 3 Kindergärten freuen: 

Kindergarten Laufen, Sulzbach/Laufen Ev. Kindergarten Reifenhof, Schwäbisch Hall Gemeindekindergarten Tausendfüssler, Fichtenau-Wildenstein.

Die darauffolgende Spendenübergabe erfolgte aus den Mitteln der VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim-Stiftung sowie aus dem Zweckertrag des VR-GewinnSparens. Berücksichtigt wurden gemeinnützige Vereine und Institutionen sowie soziale Einrichtungen aus dem Geschäftsgebiet der Bank, die ein konkretes Projekt verwirklichen, wie z.B. die Laienschauspielgruppe Mainhardter Wald e.V. für die Anschaffung eines neuen Technikturms oder die Sozialtherapeutische Einrichtung Buchhof e.V. für die Einrichtung einer neuen Teeküche.

Mit einem Dauerlos des VR-GewinnSparens kann man spielend gewinnen, sparen und helfen. Ein Los kostet 10,00 EUR. Der Lotterieeinsatz beträgt 2,50 EUR, davon werden 0,63 EUR dazu verwendet, Menschen in Not bzw. soziale und gemeinnützige Einrichtungen in der Region zu unterstützen. 7,50 EUR werden Monat für Monat angespart. Monatlich haben die VRGewinnSparer die Chance attraktive Gewinne zu gewinnen. Im Jahr 2018 gibt es 2x Audi A5 Cabrio, 3x Audi Q2, 4x Audi A3 zu gewinnen. Ebenso gibt es Geldgewinne in Höhe von 25.000,00 EUR, 10.000,00 EUR, 2.500,00 EUR, 1.000,00 EUR, 250,00 EUR, 100,00 EUR sowie 50,00 EUR zu gewinnen. Zusätzlich werden im Juni und Dezember eines jeden Jahres attraktive Sonderverlosungen durchgeführt.

Da das VR-GewinnSparen eine clevere Kombination aus Gewinnen, Sparen und Helfen ist, steigt die Losanzahl stetig an. 10.527 Mitglieder und Kunden der VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim nehmen am VRGewinnSparen mit durchschnittlich 3,2 Losen teil und tragen somit zum Spendenbeitrag an die Vereine und Institutionen in der Region bei.

Bericht FFW Jahreshauptversammlung

Kommandant Martin Kett, Friedrich Rollbühler, Bürgermeister Robert Fischer
Kommandant Martin Kett, Friedrich Rollbühler, Bürgermeister Robert Fischer
Bürgermeister Robert Fischer freut sich über den Geschenkkorb von Kommandant Martin Kett
Bürgermeister Robert Fischer freut sich über den Geschenkkorb von Kommandant Martin Kett
Kommandant Martin Kett, Wilhelm Ruck und Bürgermeister Robert Fischer
Kommandant Martin Kett, Wilhelm Ruck und Bürgermeister Robert Fischer
Kreisbrandmeister Werner Vogel, Wolfram Strempfer, Kommandant Martin Kett und Bürgermeister Robert Fischer
Kreisbrandmeister Werner Vogel, Wolfram Strempfer, Kommandant Martin Kett und Bürgermeister Robert Fischer
Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Alfred Fetzer, Bernd Stock (Leiter Sixenhof), Kommandant Martin Kett und Bürgermeister Robert Fischer
Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Alfred Fetzer, Bernd Stock (Leiter Sixenhof), Kommandant Martin Kett und Bürgermeister Robert Fischer
Kommandant Martin Kett (links) und Bürgermeister Robert Fischer (rechts) mit den Beförderten/Geehrten
Kommandant Martin Kett (links) und Bürgermeister Robert Fischer (rechts) mit den Beförderten/Geehrten

Vier Jubiläen und Zuwächse - Feuerwehr Kreßberg trotzt dem Fachkräftemangel

Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Kreßberger Feuerwehrfrauen und -Männer am 14. April im Feuerwehrhaus Süd in Waldtann.

Gleich vier Jubiläen hat die FFW Kreßberg im Jahr 2018 zu feiern, eröffnete Kommandant Martin Kett. Die Feuerwehr insgesamt wird 150 Jahre alt, die Jugendfeuerwehr wird 25, die Abteilung Nord gibt es seit 10 Jahren und die Abteilung Süd seit 5 Jahren. Mit ein Grund, die diesjährige Abnahme des Leistungszeichens am 23. Juni nach Kreßberg zu holen und zum goldenen Abzeichen anzutreten.Gegen den allgemeinen Trend kann die Wehr erneut Zuwächse bei den Kameradenzahlen vermelden, berichtete Kommandant Martin Kett weiter. Diese Zuwächse sind jedoch kein Zufall, sondern das Ergebnis langjähriger Bemühungen. So konnten während der Versammlung gleich drei Kameraden aus den Reihen der Jugendfeuerwehr verpflichtet werden. Drei Kameraden kamen „von außerhalb“ neu in die Feuerwehr Kreßberg. Die Kameradinnen und Kameraden haben im Berichtsjahr knapp 6000 dokumentierte Stunden Feuerwehrdienst geleistet. Sehr dankbar ist die Kreßberger Feuerwehr für die Unterstützung durch die Gemeinde und den Gemeinderat. So konnten im Berichtsjahr viele sinnvolle Anschaffungen getätigt werden. Als nächste große Investition steht ein LF10 für die Abteilung Nord ins Haus.

Die beiden Abteilungskommandanten Fabian Fischer von der Abteilung Nord und Michael Kretschmaier von der Abteilung Süd berichteten von den Tätigkeiten ihrer 33 beziehungsweise 49 Kameradinnen und Kameraden sowie von 29 Einsätzen, davon 12 Brandeinsätze und 17 technische Hilfeleistungen, meist als Amtshilfe unterschiedlichster Art. Jugendfeuerwehrwartin Tanja Seibt musste drei ihrer Jugendlichen an die Aktiven abgeben, konnte aber dank Neueintritten die Mitgliederzahl der Abteilung auf 22 aufstocken. Die Jugendfeuerwehr lädt wie jedes Jahr zum 1.-Mai-Fest nach Selgenstadt ein. Der Leiter der Altersabteilung Matthias Stribik berichtete den Anwesenden von den vielfältigen Aktivitäten seiner Kameraden.

Bürgermeister Robert Fischer erklärte nach der Entlastung von Kassier Andreas Brehm, dass er sich über die positiven Berichte der Abteilungen sehr freue. Die Feuerwehr wird von der Gemeinde nach Kräften unterstützt. Erst kürzlich hat der Gemeinderat die Satzung zur Entschädigung der FFW-Kameraden an die Empfehlung des Verbandes angepasst. Die genannten 6000 Dienststunden entsprechen 3,5 Vollzeitkräften, so der Bürgermeister, wobei er anzweifelte, ob 3,5 fest angestellte Mitarbeiter für das geleistete Arbeitspensum reichen würden.

Zusammen mit Kommandant Martin Kett begann Bürgermeister anschließend einen wahren Beförderungsmarathon:

  • Zu Feuerwehrmannanwärtern wurden ernannt: Pascal Seibt, Max Klingler und Lukas Bürk.
  • Zu Feuerwehrmännern und Frau wurden ernannt: Alexander Baumann, Eugen Morgenstern, Rebecca Rosenäcker, Harry Höhenberger und Uli Flechsler.
  • Zu Oberfeuerwehrmännern wurden ernannt: Sebastian Bölz, Simon Fischer, Martin Kaas, Andreas Vetter und Paul Friedl
  • Zum Hauptfeuerwehrmann wurde ernannt: Daniel Seibold
  • Zum Löschmeister wurde ernannt: Maximilian Kröper
  • Zum Brandmeister wurde ernannt: Andreas Groß

Aus dem Kreis der Kameraden verabschiedet wurde Friedrich Rollbühler nach 32 Dienstjahren.
Neu eingetreten in die Feuerwehr sind Pascal Seibt, Florian Winter, Christoph Henninger, Daniel Lechler, Lukas Bürk sowie Lukas Hofmann.

Überrascht zeigte sich Bürgermeister Fischer, als Kommandant Kett ihm einen Geschenkkorb für über 20 Jahre Unterstützung der Feuerwehr überreichte.Für jeweils 50 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit wurden Wilhelm Ruck und Ehrenkommandant Dieter Jörg geehrt. Zudem wurde Wilhelm Ruck vom Bürgermeister aufgrund seines großen Engagement nicht nur in der Feuerwehr Kreßberg zum Ehrenmitglied der Feuerwehr Kreßberg ernannt. Auch Kreisbrandmeister Werner Vogel gratulierte Wilhelm Ruck, der auch auf Kreisebene tätig ist. Die Feuerwehren basieren auf freiwilligem Engagement. Feuerwehrmann oder -frau zu sein ist auf jeden Fall auch eine Frage der Einstellung und des Charakters. Damit die Feuerwehren auch in Zukunft genügend Einsatzkräfte haben, sollte auf jeden Fall auch die Integration von Kameraden mit Migrationshintergrund überlegenswert. Die Jugendarbeit ist gleichfalls ein wichtiger Baustein. Es müssen neue Möglichkeiten gesucht werden, wie die Bevölkerung mehr von der Feuerwehrarbeit erfahren kann. Zum Beispiel über einen „Tag des offenen Feuerwehrhauses“ oder das Anbieten von Kindergeburtstagen im Feuerwehrhaus.Von der Landesebene berichtete Herr Vogel, dass die neue Landesfeuerwehrschule im Jahr 2017 eröffnet wurde und nun Kapazität für die Ausbildung von 6500 Kameraden jährlich zur Verfügung steht.
Für 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr verlieh der Kreisbrandmeister das Landesfeuerwehrabzeichen in Silber an Hauptfeuerwehrmann Wolfram Strempfer.

Alfred Fetzer, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, sprach in seinem Grußwort über die häufiger werdenden Angriffe auf Einsatzkräfte. Es würden immer wieder auch von Feuerwehrkameraden Fotos von der Einsatzstelle in den sozialen Netzen veröffentlicht. Fetzer rief die Kameraden dazu auf, dies auf jeden Fall zu unterlassen.Die Veranstaltung „Erlebnis Feuerwehr“ in der Arena Ilshofen war definitiv ein Erfolg, so Alfred Fetzer. Bereits in der darauf folgenden Woche sind vermehrt Anmeldungen zur Jugendfeuerwehr eingegangen. Die Veranstaltung wird voraussichtlich 2020 wiederholt.Im Land gibt es derzeit 110000 Feuerwehrkameraden, die jedes Jahr 114000 Einsätze bewältigen. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Technische Hilfeleistungen, aber bereits an zweiter Stelle stehen Fehlalarme.An Herrn Stock vom Forstbetriebshof Sixenhof wurde die Auszeichnung „Partner der Feuerwehr“ verliehen.
Altersobmann Gerhard Braun berichtete, dass nun auch die letzte Feuerwehr im Landkreis eine Altersabteilung gegründet hat. Von den Aktivitäten auf Kreisebene hat der Vortrag von Joachim Hägele über das Unwetter, welches Braunsbach verwüstet hat, großen Eindruck hinterlassen.

15. März 2018 | Florian trifft Christoph

Schon seit Weihnachten des Vorjahres stand fest, dass die Kreßberger Feuerwehr am 15. März 2018 die Gelegenheit haben würde, den ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 65 zu besichtigen. Neben den Kameraden aus der Führungsgruppe und verschiedene Funktioner in der Feuerwehr  ließ sich auch Bürgermeister Robert Fischer die Gelegenheit nicht entgehen.

Eigens für die ADAC-Luftrettung wurde am Flugplatz in Sinbronn ein Hubschrauberhangar errichtet. Seit September 2015 werden Rettungseinsätze von dort aus geflogen. Mit der Stationierung in Sinbronn wurde eine Rettungshubschrauber-Versorgungslücke in Westmittelfranken geschlossen.
Bei der Ankunft waren die Kameraden zunächst erschrocken, denn es war weit und breit kein Fluggerät zu sehen. Ein Einsatz hatte den Hubschrauber vom Typ Eurocopter 135 nach Rothenburg ob der Tauber verschlagen. Da jedoch mit einer baldigen Rückkehr zu rechnen war, nutzte die Gruppe die Gelegenheit, um sich vom diensthabenden Luftraumüberwacher das Gebäude zeigen zu lassen. Neben der Halle für den Hubschrauber stehen in Sinbronn auch Einrichtungen zum Waschen und Desinfizieren von Einsatzkleidung sowie Schulungs-, Aufenthalts- und Ruheräume zur Verfügung.

Die Kameraden konnten nach dem Rundgang die Landung des Helikopters welcher gerade aus Rothenburg gekommen ist, vom Hangar aus beobachten. Während der Hubschrauber auf seiner Plattform in den Hangar gefahren wurde, begrüßte der Pilot die Gruppe und stellte die ADAC-Luftrettung vor. Seit der Eröffnung des Standorts vor etwas über zwei Jahren sind bereits weit über 3000 Einsätze geflogen worden. Die Besatzung besteht aus einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistent. Nach Alarmeingang startet der Helikopter innerhalb von zwei bis drei Minuten.
Die Kameraden nutzten die Gelegenheit ausgiebig, um den Piloten mit vielen Fragen zu löchern. So erfuhren sie auch einige technische Details: so ein Rettungshubschrauber kostet mehr als 4 Millionen Euro, er hat zwei Turbinen mit jeweils über 700PS und wird momentan nur auf Sicht geflogen, obwohl sowohl der Helikopter als auch das Gebäude  schon für Nachtflüge vorbereitet sind. Zum Landen reicht dem Piloten der Platz, den zwei Autos belegen (wenn der Rotor frei drehen kann) und in Sinbronn gibt es auch eine Kerosintankstelle.

Zum Abschluss der Besichtigung übergab Kommandant Martin Kett dem Piloten als kleines Dankeschön einen Korb mit Kreßberger Spezialitäten, bevor sich auch die Kameraden stärken durften.

Dienstpläne - Freiwillige Feuerwehr Kreßberg

Initiates file downloadDienstplan 2018 - Abteilung Nord

Initiates file downloadDienstplan 2018 - Abteilung Süd

Initiates file downloadDienstplan 2018 - Atemschutz

Übungsplan 2018 - Jugendfeuerwehr Kreßberg

Initiates file downloadJahreskalender FFW Kreßberg 2018

Feuerwehrfahrzeuge

Nicht nur Transportmittel mit Blaulicht

Fahrzeuge und Gerätschaften sind die wichtigsten Werkzeuge eines Feuerwehrmannes. Hierbei wird in der FF Kreßberg viel Wert auf Funktionalität, Nutzen und den aktuellen Stand der Technik gelegt. Die Bedienung durch geschultes Personal so wie die kostenneutrale Beschaffung ist für uns von großer Wichtigkeit. Wir sind sehr stolz, dass wir den Bürgern von Kreßberg einen gut aufgestellten und durchdachten Fuhrpark zur Verfügung stellen können und somit für alle Fälle gerüstet sind.

Leider muss in Feuerwehren oft Spezialgerät vorgehalten werden, welches nur äußerst selten zum Einsatz kommt. Jeder Bürger kann jedoch froh sein, dass wir in Kreßberg auch Gerätschaften für Hochwasser und dergleichen vorhalten um für den Ernstfall gerüstet zu sein.

Aufgabenbereich HLF 10 Abt. SÜD Bj. 2011

Kressberg 1/43

Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge sind die vielfältigsten Fahrzeuge im deutschen Feuerwehrwesen. Sie haben sich aus den Löschgruppenfahrzeugen entwickelt, als die Feuerwehren erkannten, dass sich ihr Einsatzspektrum von der Brandbekämpfung zunehmend zur technischen Hilfeleistung verschiebt und deshalb ihre Löschgruppenfahrzeuge mit zusätzlicher Beladung zur Unfallhilfe ausrüsteten. Bereits vor ihrer Normung waren die HLF somit die vielfältigsten Geräte der Feuerwehr, die für alle denkbaren Einsatzsituationen wie Verkehrsunfälle, Gefahrguteinsätze und natürlich herkömmliche Brandeinsätze Verwendung fanden. Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 10 (kurz: HLF 10) ist die kleinere Ausführung dieser Fahrzeuggattung, hieß früher (seit 2007) HLF 10/6 und war bis 2012 zusammen mit dem damaligen LF 10/6 in DIN 14530 Teil 5 genormt. Jetzt ist es in DIN 14530 Teil 26 genormt. Seine Ausrüstung gemäß neuer Norm umfasst einen Wassertank von 1000 Litern Inhalt sowie einen Vorrat von 120 Liter Schaummittel. Im Fahrzeugheck befindet sich eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Förderleistung von minütlich 1.000 Liter Wasser bei einem Ausgangsdruck von 10 bar. Es ist mit dem Löschgruppenfahrzeug 10 stark verwandt. Es sind nach aktueller Norm eine vierteilige Steckleiter , vier Pressluftatmer, 2 davon in der Mannschaftskabine ein Atemschutzüberwachungssystem, zwei Fluchthauben, ein Stromerzeuger, Beleuchtungsgeräte, Verkehrsunfallkasten, Hygiene und Grobreinigungsmaterial, eine Tauchpumpe, Säbelsäge, eine Motorsäge sowie Rettungssäge auf dem HLF 10 verlastet. Hinzu kommt allerdings noch eine weitere, umfangreiche Ausrüstung zur technischen Hilfeleistung, zu der unter anderem ein hydraulischer Rettungssatz mit Rettungsspreizer, Rettungsschere und Zubehör wie Hebekissen; Akkuschrauber; Wassersauger gehören dazu. Das HLF 10 mit Allradantrieb und pneumatischen Lichtmast ist in der Regel das erstausrückende Einsatzfahrzeug in der Feuerwehr Kreßberg Abt. SÜD. Das automatisierte 12 Gang Schaltgetriebe verfügt wird von einem 280 Ps starken MAN Motor angetrieben. Der Aufbau stammt von der Firma Ziegler aus Giengen.

 

Fahrzeugdaten:

Fahrgestell Typ MAN TGM 13.290
Motorleistung 162kW / 290PS
Baujahr 2011
Aufbau Ziegler 
Gesamtgewicht 12500kg
Besatzung 1 / 8
Funkrufname Florian. Kreßberg 1/43
 

TLF 8/18 Abt. Nord Bj. 1993

Kreßberg 2/21

Tanklöschfahrzeuge ermöglichen mit ihrem großen Wassertank und ihrer fest eingebauten und an den Tank angeschlossenen Pumpe einen raschen ersten Löschangriff mit formstabilem 30 Meter C Schlauch bei Brandeinsätzen, bis die Löschwasserversorgung über das öffentliche Hydranten Netz oder sonstige Löschwasserentnahmestellen sichergestellt ist. Sobald dies geschehen ist, können sie wie andere Löschfahrzeuge auch zur Förderung von Löschwasser eingesetzt werden. Sollte sich an einer Einsatzstelle keine Löschwasserentnahmestelle befinden, was etwa bei Waldbränden oder auch bei Einsätzen auf der Autobahn vorkommt, so können Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr eingesetzt werden, um Löschwasser zur Einsatzstelle heranzuführen. Sie können dann das Wasser entweder über ihre eigene Beladung zur Brandbekämpfung einsetzen oder aber etwa ein Löschgruppenfahrzeug mit Löschwasser versorgen. Ferner können Tanklöschfahrzeuge auch zum Transport von Trinkwasser verwendet werden. Dies macht sie insbesondere für den Katastrophenschutz interessant. 

Das Tanklöschfahrzeug der FFW Kreßberg Abt. Nord rückt in der Regel bei Brandeinsätzen als zweites Fahrzeug aus. Bei besonderen klaren Situationen verlässt das Fahrzeug aufgrund des Schnellangriffschlauches und dem Wasservorrat als erstes Einsatzfahrzeug den Standort. Darüber hinaus verfügt das Fahrzeug als Besonderheit über 6 Atemschutzgeräte. 

Das Fahrzeug hat eine Leistung von 130 PS, einen Wasservorrat von 1800 Liter und einer fest eingebauten Pumpe mit ca. 1000 Liter Förderleistung. Auch verfügt das Fahrzeug über ein fest eingebautes Notstromaggregat und einen Lichtmast zur Ausleuchtung der Einsatzstelle. Weiterhin ist eine Hygiene und Grobreinigungsmöglichkeit an der Einsatzstelle vorhanden.

Für den Innenangriff verfügt das Fahrzeug über ein Schlauchpaket mit einem 30 Meter C Schlauch und Hohlstrahlrohr.

 

Fahrzeugdaten:

Fahrgestell Typ Mercedes Benz 814
Motorleistung100kW / 130PS
Baujahr1993
AufbauZiegler 
Gesamtgewicht7499kg
Besatzung1 / 2
FunkrufnameFlorian. Kreßberg 2/21

Tragkraftspritzenfahrzeug TSF Abt. SÜD Bj. 1986

Kreßberg 1/47

Das eigentliche Tragkraftspritzenfahrzeug (kurz: TSF) ist in der DIN 14530-16 genormt. Es verfügt über keinen eigenen Löschwassertank. Somit muss von der Mannschaft an der Einsatzstelle immer zuerst eine Löschwasserversorgung hergestellt werden. Das Fahrzeug ist mit sechs Einsatzkräften, also einer Staffel, besetzt. Als Feuerlöschkreiselpumpe dient eine Tragkraftspritze mit 800 Litern Fördermenge pro Minute bei 8 bar Ausgangsdruck, bei neueren Fahrzeugen beträgt die Förderleistung 1000 Liter pro Minute bei 10 bar Ausgangsdruck. Ein TSF führt mindestens acht B-Druckschläuche à 20 Meter und grundsätzlich neun C-Druckschläuche nach C 42-15-KL 1-K mit. Es führt jedoch eine Ausrüstung zur Brandbekämpfung für eine Gruppe mit.[1] Diese umfasst unter anderem auch Atemschutzgeräte und eine zweiteilige Steckleiter . Üblicherweise wird das TSF  auf Fahrgestellen mit einer Gesamtmasse von 3,5 Tonnen aufgebaut, damit es auch von Fahrern mit Fahrerlaubnisklasse B gefahren werden darf. Aufgrund der großen Leermasse moderner Fahrgestelle bleibt in diesem Fall jedoch keine Gewichtsreserve für eine Zusatzbeladung. Das TSF der Abt. SÜD hat eine Leistung von 90 PS und hat ein Fahrgestell aus dem Hause VW mit der Bezeichnung LT 90. Aufgebaut wurde das Fahrzeug von der Firma Ziegler.  Eingesetzt wird das Fahrzeug hauptsächlich bei Brandeinsätzen als nachrückendes Einsatzfahrzeug. 

 

Fahrzeugdaten:

Fahrgestell Typ VW LT 31
Motorleistung66kW / 90PS
Baujahr1986
AufbauZiegler 
Gesamtgewicht3499kg
Besatzung1 / 5
FunkrufnameFlorian. Kreßberg 1/47

Löschgruppenfahrzeug LF 8 Unimog Abt. Nord Bj. 1986.

Kreßberg 2/42

Das Löschgruppenfahrzeug 8 (kurz: LF 8) ist das kleinste jemals genormte Löschgruppenfahrzeug der deutschen Feuerwehren. Es war nach DIN 14530 Teil 7 (zuvor nach DIN 14530 Blatt 6 und Blatt 7 genormt, welche 1991 außer Kraft trat. Seine Standardbeladung war primär auf die Brandbekämpfung ausgerichtet und umfasste auch eine vierteilige Steckleiter.

Man unterschied nach der letzten Norm von 1986 das LF 8 leicht (mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 6 Tonnen), das LF 8 mittel (mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen) und das LF 8 schwer (mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 9 Tonnen).. Es verfügte über zwei Geräteräume pro Seite.]Das LF 8 schwer besitzt überdies  einen Allradantrieb. Mit einer zulässigen Gesamtmasse von unter 7,5 Tonnen kann  die Variante des LF 8 mit einem Führerschein der Klasse 3 (beziehungsweise heute auch mit der Klasse C1 oder dem großen Feuerwehrführerschein) gefahren werden.

 Das Fahrzeug ist gemäß der  Norm mit der üblichen Beladung zur Brandbekämpfung und Menschenrettung einschließlich einer vierteiligen Steckleiter , vier Pressluftatmer, eines Atemschutzüberwachungssystems, zweier Fluchthauben versehen. Darüber hinaus gehört auch eine Beladung zur Stromversorgung und Ausleuchtung der Einsatzstelle, ein Verkehrsunfallkasten,  eine Tauchpumpe TP 4/1, Flex  sowie eine Motorsäge zur Pflichtausrüstung.  Außerdem verfügt das Fahrzeug über eine Vorbaupumpe sowie eine neue Tragkraftspritze der Firma Rosenbauer Fox 4 mit 1600 Liter Förderleistung in der Minute. Das Fahrzeug ist mit LED Scheinwerfern vorne und im Heck ausgestattet sowie LED Blaulicht. Ein Voltmeter dient zur Batterieüberwachung, welcher im Armaturenbrett integriert ist.

Zusätzlich mit einem Akku Beleuchtungsgerät der Firma Rosenbauer. Zur Standartbeladung gehört ebenso ein Schnellangriffsverteiler und ein Schlauchpaket für den Erstangriff im Innenbereich.

Das LF 8 auf Mercedes Unimog Fahrgestell mit 169 PS Leistung und Allradantrieb ist in der Regel das Erstausrückendes Einsatzfahrzeug der Abt. Nord.

 

Fahrzeugdaten:

Fahrgestell Typ Mercedes Benz U 1300
Motorleistung120kW / 169PS
Baujahr1986
AufbauZiegler 
Gesamtgewicht7499kg
Besatzung1 / 8
FunkrufnameFlorian. Kreßberg 2/41

Einsatzleitwagen ELW 1 Abt. SÜD Bj. 2003

Kreßberg 1/11

Die Aufgaben eines Einsatzleitwagens hängen vom konkreten Einsatz und der ihn verwendenden Hilfsorganisation ab. Im Wesentlichen besteht seine Aufgabe jedoch im Transport der Einsatzleitung mitsamt deren Ausrüstung, der Bereitstellung von Geräten zur Erkundung und Führung sowie zur Abwicklung des Funkverkehrs mit der Einsatzstelle sowie zwischen der Einsatzstelle und einer höheren Führungseinrichtung.

Entsprechend der Norm und den entsprechenden Dienstvorschriften wird ein Einsatzleitwagen standardmäßig mit einem sogenannten Zugtrupp besetzt, der dem Einsatzleiter bei der Abwicklung eines Einsatzes hilft. Dieser Trupp setzt sich aus einem Fahrer, einem Funker, einem Gruppenführer zur besonderen Verfügung und dem Zugführer bzw. Einsatzleiter selbst zusammen. Vielerorts ist man jedoch, zumindest beim normalen Einsatzaufkommen, dazu übergegangen einen Einsatzleitwagen lediglich mit Fahrer und Einsatzleiter zu besetzen.

Der in der DIN 14507 Teil 2 genormte Einsatzleitwagen 1 (ELW 1) ist das Standard-Führungsfahrzeug vieler Feuerwehren. Bei Einsätzen bis zu mittlerem Umfang kann er eine Einsatzleitung beherbergen und unterstützen. 

In der Regel dienen Kleinbusse oder Kleintransporter als Fahrgestell für diese Fahrzeuge wie in diesem Fall ein VW Bus T4 mit 100 PS Leistung, da diese deutlich mehr Arbeits- und Sitzfläche ermöglichen als Pkw. In seinem Inneren befinden sich Sitzbänke mit einem Tisch sowie mehrere Funkgeräte. 

Das Fahrzeug verfügt zusätzlich über einen LED Akkuscheinwerfer von Rosenbauer RLS 2000 sowie einer Ladeerhaltung für längere Einsätze als auch  faltbare Verkehrsleitkegel mit LED Blitzleuchten im Heckbereich. Ein Schnellbauzelt sowie eine Magnettafel mit Magnetzeichen und ein Campingtisch ergänzen die Beladung des Einsatzfahrzeuges.

 

Fahrzeugdaten:

Fahrgestell Typ VW T4
Motorleistung70kW / 100PS
Baujahr2003
AufbauEigenbau 
Gesamtgewicht2000 kg
Besatzung8
FunkrufnameFlorian. Kreßberg 1/11

Gerätewagen Technik GW/T Abt. SÜD Bj. 1999 Ford Transit

Kreßberg 1/74

Der Gerätewagen ist mit einem Trupp besetzt und dient zur Herbeischaffung von Zusatzmaterial wie Druckschläuche für Wasserförderung über lange Wegstrecken sowie Einsatzmaterial in größerem Umfang. Darüber hinaus verfügt das Fahrzeug über eine Tragkraftspritze der Firma Rosenbauer Fox 4 und einen DIN Saugkorb sowie einen Saugkorb für flache Gewässer. 

Im Heckbereich kann eine Gitterbox sicher verlastet werden welche mit einer elektrischen Hubameise bestückt werden. Insgesamt stehen 3 Gitterboxen zur Verfügung für 600 Meter Rollschläuche endlos gekuppelt welche während der Fahrt abgeprotzt werden können . Einer Box für den Transport von Atemschutzgeräten und Flaschen. Einer Box mit Ölbindemittel und Streugerät sowie Besen und Schaufeln. Weiterhin sind 1 Standrohr mit Rückflussverhinderer sowie 3 Saugschläuche verlastet. Für das schnelle und Rückenschonende aufsammeln der Druckschläuche ist ein Rolly Schlauchwickler auf dem Fahrzeug verlastet.

 

Fahrzeugdaten:

Fahrgestell Typ Ford Transit
Motorleistung70kW / 100PS
Baujahr1999
AufbauEigenbau 
Gesamtgewicht3499kg
Besatzung1 / 3
FunkrufnameFlorian. Kreßberg 1/74

Sonsitiges - Gerätschaften

Elektrische Hubameise Bj. 2017 Abt. SÜD

Die Ameise dienst zum Bestücken des Gerätewagen Technik sowie des Jugendfeuerwehranhängers und der Bestückung des Schwerlastregal im Feuerwehrhaus SÜD. Die Ameise hat eine Hubhöhe von 1,90 Meter und wird per Akku betrieben. Die Hubkraft beträgt 1000 Kg.

Anhänger Jugendfeuerwehr Bj. 2018

Der Anhänger für die Jugendfeuerwehr dient als Transportmittel für Gerätschaften und Zelt für das jährliche Zeltlager sowie Veranstaltungen der Jugendfeuerwehr im Landkreis. Auch für Einsätze zum Transport und Logistik von Einsatzmaterial und Aufräumarbeiten nach Einsätzen mit kontaminiertem Material ist der Anhänger durch seine Bauform geeignet. Durch die ausstellbare Plane rechts ist eine Wetterschutzfunktion gegeben bei längeren Einsätzen. Der Anhänger hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 1,3 Tonnen

 

Fahrzeugdaten:

Fahrgestell Typ Humbauer Hochlader
Motorleistung--
Baujahr2018
AufbauNonnenmacher 
Gesamtgewicht1300 kg
Besatzung--
Funkrufname--
 

Tragkraftspritzen Rosenbauer Fox 4 Bj. 2018

Tragkraftspritzen dienen Heutzutage der Wasserversorgung über weite Wegstrecken mit B Druckschläuchen. Sowohl die Entnahme aus Fließgewässern ; Löschbehältern sowie Löschteich mittels formstabilen Schläuchen als auch von unterirdischen Hydranten ermöglichen eine Löschwasserversorgung. Auch als Verstärkerpumpen können Tragkraftspritzen hervorragend eingesetzt werden. Hierbei können mit Tragkraftspritzen sowohl offene wie auch geschlossene Schaltreihen aufgebaut werden. Tragkraftspritzen werden mit mindestens 4 Mann zum Aufstellungsort getragen. Bedient werden diese vom Maschinisten. 

2018 wurden 2 Tragkraftspritzen vom Hersteller Rosenbauer beschafft mit Rotax Motor und einer Leistung von 70 PS. Ausgestattet sind beide Tragkraftspritzen mit einer Umfeldbeleuchtung sowie einer LED Zusatzbeleuchtung RLS 1000. Weiterhin ist eine automatische Druckregelung verbaut sowie ein Überhitzungsschutz.

 

Fahrzeugdaten:

Typ Rosenbauer Fox 4
Motorleistung48kW / 70PS
Baujahr2018
Aufbau-- 
Gesamtgewicht166kg
Besatzung--
Funkrufname--

Notrufnummer Feuerwehr

Unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112 erreichen Sie rund um die Uhr die Leitstelle für die Feuerwehr und den Rettungsdienst sowie den Notarzt oder die Notärztin.

Unter der Rufnummer 110 erreichen Sie rund um die Uhr die nächste Polizeidienststelle.

Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen erreichen über den Faxnotruf 112 die zuständige Leitstelle oder über den Faxnotruf 110 direkt die nächste Polizeidienststelle.