Feuerwehr

Freiwillige Feuerwehr Kreßberg

Freiwillige Feuerwehr Kreßberg

Die Entstehung der Gesamtfeuerwehr begründet sich durch die Zusammenlegung der vier früher selbständigen Gemeinden Leukershausen, Mariäkappel, Marktlustenau und Waldtann zur Gemeinde Kreßberg.

Freiwillige Feuerwehr Kreßberg

Aus diesem Zusammenschluß heraus resultierte eine einheitliche Feuerwehrsatzung vom 24. Januar 1975, nach der ab dem 1. April 1975 sämtliche vier Feuerwehren gemeinsam als Freiwillige Feuerwehr Kreßberg operieren.

Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kreßberg ist Martin Kett, seine Stellvertreter sind Heiko Feudel und Ralf Hofmann.

In den letzten Jahren wurde die Kreßberger Feuerwehr umstrukturiert: Im Zuge der Umsetzung der Feuerwehrkonzeption wurden die beiden Abteilungen Leukershausen und Mariäkappel zum 01.01.2009 zur "Abteilung Nord". Das neu gebaute Feuerwehrmagazin dieser Abteilung befindet sich in Haselhof.

Die Zusammenlegung der beiden Abteilungen Marktlustenau und Waldtann zur Abteilung "Süd" erfolgte zum 01.01.2014. Bereits im Jahr 2013 wurde für diese neugebildete Abteilung ein gemeinsames Feuerwehrmagazin am östlichen Ortsrand von Waldtann gebaut.

Jugendfeuerwehr Kreßberg
Jugendfeuerwehr Kreßberg
Gesamtkommandant Martin Kett
Gesamtkommandant
Martin Kett
Stellvertreter Heiko Feudel
Stellvertreter Heiko Feudel
Stellvertreter  Ralf Hofmann
Stellvertreter Ralf Hofmann
Kommandant Abteilung Süd, Michael Kretschmaier
Kommandant Abteilung Süd, Michael Kretschmaier
Kommandant Abteilung Nord, Fabian Fischer
Kommandant Abteilung Nord, Fabian Fischer

Gesamtkommandant
Martin Kett, Tel.: 07957/926800

Stellvertreter
Heiko Feudel, Tel.: 07957/926788
Ralf Hofmann, Tel.: 07957/8833

Kommandant Abteilung Süd
Michael Kretschmaier, Tel.: 07957/9248101

Kommandant Abteilung Nord
Fabian Fischer

Jugendfeuerwehr
Tanja Seibt

Altersabteilung
Mathias Stribik

Die Abteilung Süd der Feuerwehr Kreßberg gibt es seit dem 1. Januar 2014. Sie entstand aus den Zusammenschluss der bisherigen Abteilungen Waldtann und Marktlustenau. Etwa 50 Kameraden sind in zwei Züge aufgeteilt.

Das Feuerwehrhaus der Abteilung Süd befindet sich unübersehbar am Ortsausgang von Waldtann in Richtung Marktlustenau. Es wurde 2013 neu erbaut.

Die Abteilung Süd hat vier Fahrzeuge, ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF8/16, einen Einsatzleitwagen ELW, ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF und einen Gera?tewagen Transport GWT.

Kommandant der Abteilung Süd ist Michael Kretschmaier, sein Stellvertreter ist Lars Behnke.

Die Abteilung Nord der Feuerwehr Kreßberg gibt es seit dem 1. Januar 2009. Sie entstand aus dem Zusammenschluss der bisherigen Abteilungen Leukershausen und Mariäkappel.

Das Feuerwehrhaus der Abteilung Nord befindet sich in Haselhof. Es wurde im Jahr 2008 neu erbaut.
Die Abteilung Nord hat zwei Fahrzeuge: ein Löschgruppenfahrzeug LF8 und ein Tanklöschfahrzeug TLF8/18.

Kommandant der Abteilung Nord ist Fabian Fischer, sein Stellvertreter ist Uwe Hüttner.

Seit 1993 hat die Feuerwehr Kreßberg eine eigene Jugendfeuerwehr. Aufgebaut wurde diese maßgeblich durch Karl Köffler und seinen Nachfolger Ralf Hofmann.

Seit Februar 2015 wird wird die Jugendfeuerwehr von Tanja Seibt und ihrem Stellvertreter Martin Kaas geleitet.

Die Übungen der Jugendfeuerwehr finden alle zwei Wochen Samstags statt, mitmachen dürfen Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren.

Führungsgruppe FFW Kreßberg
Führungsgruppe FFW Kreßberg
Führungsgruppe FFW Kreßberg
Führungsgruppe FFW Kreßberg
Führungsgruppe FFW Kreßberg

Bei größeren Einsätzen unterstützt die Führungsgruppe den Einsatzleiter und bereitet Entscheidungen vor, so dass dieser sich auf das Wesentliche der Einsatzabwicklung konzentrieren und gezielt den Einsatz führen kann.
Die rechtliche Grundlage für den Aufbau von Führungsgruppen ist in der Feuerwehrdienstvorschrift 100 festgeschrieben und gilt für ganz Deutschland einheitlich.


Die Aufgaben der Führungsgruppe sind im Einzelnen:

  • Standortwahl der Einsatzleitung
  • Unterstützung des Einsatzleiters
  • Vorbereitung von Entscheidungen
  • Dokumentation
  • Führen einer Kräfte- und Fahrzeugübersicht
  • Führen einer Lage- und Funkskizze
  • Einweisen von nachrückenden Kräften und Ausweisen von Bereitstellungsräumen
  • Einsatzstellenlogistik (Versorgung der Einsatzkräfte, Nachschubregelung etc.)
  • Anlaufstelle für Behördenvertreter und Organisationen (Polizei, Rettungsdienst etc.)
  • Atemschutzüberwachung bei Bedarf
  • Abwicklung des Funkverkehrs im 4m- (Leitstelle und anfahrende Fahrzeuge) und 2m-Bereich (Einsatzstellenfunk) sowie Kommunikation über Mobiltelefon

 

Die Führungsgruppe Kreßberg wurde 2016 gegründet und setzt sich aus Mitgliedern der Abteilungen Nord und SÜD zusammen. Leiter der Gruppe ist Michael Kretschmeier unterstützt von Joachim Hägele. Als Fahrzeug steht, ein Einsatzleitwagen (ELW 1) der Feuerwehr Kreßberg zur Verfügung. Das Einsatzgebiet umfasst den Ausrückbereich der Feuerwehr Kreßberg. Durch regelmäßige Übungen, Objektbegehungen und dem Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern der TEL Gruppe des Landkreises ist die Führungsgruppe auf künftige Einsätze wie auch Großschadenslagen gut vorbereitet.


Hilfsmittel:

  • Checklisten
  • Diverse Vordrucke
  • Laptop
  • Funkgeräte im 4m- und 2m- Band
  • Flipchart
  • Magnettafel
  • Kartenmaterial und Luftbilder
  • Feuerwehrpläne
  • Schreibmaterial
  • Westen zur Kennzeichnung der Führungskräfte und von Sonderfunktionen 
  • AKKU Beleuchtungsgerät
  • Ladeegrät zur Ledeerhaltung der Batterien am ELW
  • Verkehrswarngerät



Atemschutz

Ausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers
Ausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers

Bei einer Vielzahl von Einsätzen entstehen schädliche Stoffe, so z.B. giftige Rauchgase bei Bränden und gesundheitsschädliche Dämpfe bei Unfällen mit Gefahrgut. Um sich davor zu schützen und somit einen effektiven Einsatz zu ermöglichen, rüsten sich Feuerwehrleute mit Atemschutz aus.

Um die Berechtigung und Kenntnis zum Tragen von Atemschutz zu erlangen, sind mehrere Schritte notwendig.

Am Anfang steht die arbeitsmedizinische Untersuchung nach  G 26.3. Ein speziell geschulter und anerkannter Arbeitsmediziner checkt den/die Feuerwehrmann/Frau nach definierten Vorgaben durch, zudem sind hierbei mehrere Tests wie Gehör- und Sehtest und ein Belastungs-EKG zu absolvieren.

Diese Untersuchung muss alle 36 Monate wiederholt werden, bei Feuerwehrangehörigen die älter als 50 Jahre sind dann alle 12 Monate.

Bei erfolgreicher Untersuchung folgt im Anschluss die Ausbildung zum/r Atemschutzgeräteträger/in. 

Als ausgebildeter Atemschutzgeräteträger ist nun jährlich eine Belastungsübung in einer Atemschutzübungsstrecke, eine theoretische Unterweisung und eine Übung unter Einsatzbedingungen bzw. ein Einsatz gefordert.
Im Anschluss daran darf ein/e Feuerwehrangehörige/r als Atemschutzgeräteträger/in eingesetzt werden.

Der Atemschutzeinsatz zählt zu den gefährlichsten Tätigkeiten im Feuerwehreinsatz. Körperliche Belastungen im Bereich des hochklassigen Leistungssports sind durchaus möglich. 

 

Dazu ein paar interessante Zahlen (Durchschnittswerte):

  • Eigengewicht: 80 kg
  • Gewicht Persönliche Schutzausrüstung (Helm, Einsatzjacke, Brandschutzhose, Stiefel, Handschuhe): 10 kg
  • Gewicht des Atemschutzgerätes (je nach Ausführung): 15 kg

 

Ausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers

Gewicht der zusätzlichen Ausrüstung wie Brechwerkzeug, Funkgerät, Handscheinwerfer, Strahlrohr, Schlauchtragekorb/ Schlauchpaket, Wärmebildkamera, Fluchthaube, Rettungstuch, Leinenbeutel: 15 kg

Evtl. zu rettende Person: 80 kg

Weitere erschwerende Faktoren:

  • hohe Temperaturen, z. B. bei einem Zimmerbrand: bis zu 800 - 1000 °C im Deckenbereich
  • Sichtbehinderung durch Brandrauch bis hin zur Nullsicht
  • Psychischer Stress bei der Suche vermisster Personen in unbekannter Umgebung

   

 

Ausbildung Atemschutzgeräteträger

Die Kreisausbildung findet überörtlich an mehreren Standorten im Landkreis Schwäbisch Hall statt. 

Der Lehrgang setzt sich aus 4 Abenden und dem Samstag innerhalb einer Woche zusammen. Die Teilnehmer/innen werden im Verlauf des Lehrgangs an die Anforderungen und Umstände beim Tragen von Atemschutzgeräten gewöhnt und im Umgang im Atemschutzeinsatz geschult. Durch den hohen Praxisanteil im Atemschutzeinsatz wird versucht, die notwendige Theorie auf das nötigste zu reduzieren, der Praxisbezug steht dabei jedoch immer im Vordergrund.

 

Ablauf der Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger

Tag 1 - Montag

Theorieblock:

Das notwendige Grundwissen zu Themen wie Atemgifte, Atmung des Menschen, Anforderungen an den/die Atemschutzgeräteträger/in und Brandphänomene/-verlauf werden vermittelt.

 

Tag 2 -  Mittwoch

Praxis:

Nun lernen die Teilnehmer/innen Bauteile und Funktion des Gerätes und der Atemschutzmaske kennen und kommen zum ersten Mal damit in Kontakt.

Der weitere Abend steht ganz im Zeichen des Eingewöhnens an Atemschutzmaske und Atemschutzgerät, in dem die Teilnehmer/innen das An- und Ablegen der Ausrüstung ausgiebig unter ständiger Hilfestellung der Ausbilder üben.

 

Tag 3 - Donnerstag

Erste Gewöhnungsübung:

Vollständig ausgerüstet wird ein „Spaziergang unter Atemschutz“ absolviert, der mit dem ein oder anderen Hindernis gespickt ist, um die Teilnehmer/innen an das erschwerte Arbeiten unter Atemschutz heran zu führen. Anschließend werden Themen wie Vorgehen im Brandeinsatz, das Absuchen von Räumen und die Sicherheit im Atemschutzeinsatz behandelt.

 

Tag 4 – Freitag

Theoretische Lernzielkontrolle:

Hier soll jedoch nicht nur überprüft werden, wie fit die Teilnehmer/innen in den vermittelten Themen sind, das Ergebnis dient auch den Ausbildern, um zu erkennen, ob an der Vermittlung ggfs. etwas optimiert werden muss. Anschließend erfolgt als weitere Gewöhnungsübung ein Durchgang in der Atemschutzübungsstrecke unter ständiger Begleitung und Hilfestellung der Ausbilder.

Die Atemschutzübungsstrecke wurde bereits am Abend vorher besichtigt, um die Teilnehmer/innen auf den Ablauf vorzubereiten.

 

Tag 5 – Samstag

Streckendurchgang:

Aufgeteilt in zwei Gruppen erfolgt der letzte Part des Lehrgangs.

Der eine Teil stellt die Absolvierung der Belastungsübung in der Atemschutzübungsstrecke dar, die später dann auch regelmäßig von jedem/r Atemschutzgeräteträger/in erfolgen muss. Näheres hierzu findet sich unter dem Menüpunkt „Atemschutzübungsstrecke“. Im zweiten Teil werden Themen wie u.a. Schlauchmanagement im Gebäude und Umgang mit dem Hohlstrahlrohr vermittelt.

 

Anzumerken ist, dass der Lehrgang nur den Einstieg in ein umfassendes Aufgabengebiet als Atemschutzgeräteträger/in bedeutet. Ständiges Üben am Standort ist notwendig und erforderlich, um die nötige Sicherheit im Umgang mit dem Atemschutzgerät zu erhalten.

 

 

In der Altersabteilung der Feuerwehr Kreßberg kommen all diejenigen zusammen, die die Kameradschaft auch nach ihrer aktiven Dienstzeit nicht vermissen wollen. Die Mitglieder der Altersabteilung treffen sich in lockerem Turnus zu gemeinsamen Aktivitäten wie zum Beispiel Ausflügen und Besichtigungen in der näheren und weiteren Umgebung oder Radtouren mit den Kreßberger e-Bikes.

Geleitet wird die Altersabteilung von Mathias Stribik.

29. Dezember 2017

Zu Auslaufende Kraftstoffe aus einem verunfallten PKW wurde die Feuerwehr Kreßberg Abt. SÜD nach Rötsweiler gerufen. Der Diesel konnte mit Ölbindemittel aufgenommen werden.

26. Dezember 2017

Am Mittag des 2. Weihnachtsfeiertages wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD zu einem Kaminbrand in die Marktstraße nach Marktlustenau alarmiert. Nach einer intensiven Erkundung mit der Wärmebildkamera konnte keine Gefahr festgestellt werden. Der Kamin brannte sich frei und die Bewohner konnten in ihr Haus zurück.

25. Dezember 2017

Um 0.40 Uhr wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD zu einer Türöffnung vom DRK nach Marktlustenau in die Bräugasse gerufen. Die Türe zur Wohnung wurde geöffnet um dem DRK Zugang zu einer hilflosen Frau zu schaffen.

14. Dezember 2017

Unter dem Einsatzstichwort "Baum auf Fahrbahn" wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD  auf die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Gaisbühl und der L2218 gerufen. Es mussten mehrere Bäume von der Straße unter Mithilfe eines Traktors entfernt werden.

12. November 2017

Um 17.24 wurde die FFW Kreßberg Abteilung SÜD zu einer Amtshilfe des DRK alarmiert. Der Einsatz wurde vor dem Abrücken zur Einsatzstelle durch die Leitstelle abgebrochen, da das DRK keine Amtshilfe benötigte.

09. November 2017

Am Abend um 19.24 Uhr wurde die Feuerwehr Kreßberg zur Ausleuchtung einer Einsatzstelle von der Polizei gerufen. Die Einsatzdauer betrug 4 Stunden.

04. November 2017

Zur Unterstützung des DK und der Polizei wurde die Feuerwehr Kreßberg um 02.01 Uhr mit gerufen. Ein Eingreifen an der Einsatzstelle war nicht erforderlich.

24. Oktober 2017

Mit dem Einsatzstichwort Brandmeldeanlage Industrie wurde die Feuerwehr Kreßerg nach Marktustenau in das Klingenfeld gerufen. es stelle sich heraus dass es sich um einen Fehlalarm handelte.

05. Oktober 2017

Zu einem Baum auf Fahrbahn wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD auf die Straße nach Wäldershub gerufen. Der Baum wurde beseitigt und die Straße gereinigt.

18. August 2017

Am 18. August wurde die FFW Kreßberg Abt. Nord zu einem Baum auf Fahrbahn nach einem starken Gewittersturm gerufen. Am Ruhwasserturm ist eine mittelstarke Buche auf ein Telefonkabel quer über die Straße gefallen.

09. August 2017

Am 09. August um 13.34 Uhr wurde die Feuerwehr Kreßberg zusammen mit 1 Fahrzeug der FFW Crailsheim zu einem Traktorbrand auf ein Feld nähe Marktlustenau gerufen.
Mit Hilfe von Landwirten mit Güllefaß und Grubber wurde der Brand am Schlepper und am Feld gelöscht.

22. Juli 2017

Am 22. Juli wurde der FFW Kreßebrg Abt. SÜD zu einer Türöffnung um 0.14 Uhr nach Waldtann gerufen. Ein Eingreifen war nicht erforderlich.

18. Juli 2017

Am 18. Juli wurde die Feuerwehr Kreßberg zu einem Ackerbrand  an die Ruhspitz gerufen.
Zusammen mit einem Fahrzeug der Feuerwehr Crailsheim und Landwirten mit Güllefaß und Grubber wurde der Brand gelöscht.

02. Mai 2017

Morgens um 04:38 wurde die Feuerwehr Kreßberg Abt. Nord zu einem Wassereinbruch in einem Doppelhaus in Haselhof im Ringweg alarmiert. Eine intensive Erkundung ergab einen Defekt im Abwasserkanal.

19.April 2017

Zu einer Ölspurbeseitigung verursacht durch einen technischen Defekt an einem Linienbus wurde die Feuerwehr Kreßberg alarmiert. Die Ölspur zog sich von Ortseingang Leukershausen über Marktlustenau bis zur Bushaltestelle in Waldtann.

13. April 2017

Um 02:07 Uhr wurde die Feuerwehr Kreßberg zu einem Wohnhausbrand nach Mariäkappel in die Crailsheimer Straße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Terasse und der darüberligenede Balkon lichterloh. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Morgenstunden.

21. Januar 2017

Am 21.01.2017 wurde die Feuerwehr Kreßberg Abt. Nord zu einem Wassereinbruch in die Ringstraße nach Haselhof alarmiert. Im Keller des Doppelhauses standen ca. 5 cm Wasser. Nach Intensiver Erkundung stelle sich heraus dass ein undichter Verteiler im 1. Obergeschoss einer Doppelhaushälfte die Ursache war. Da die Bewohner im Urlaub waren wurde der Strom abgestellt und das Wasser im Keller mit Wassersauger beseitigt. Die FFW Kreßberg war mit 12 Einsatzmitglieder und 2 Fahrzeugen im Einsatz.

13. Januar 2017

Zu 3 Einsätzen musste die Feuerwehr Kreßberg am 13. Januar hervorgerufen durch den Sturm Egon ausrücken.

Um 04.13 Uhr wurde die Abt. Nord zu einem Einsatz mit dem Einsatzstichwort mehrere Bäume auf Fahrbahn mit Gefahr auf die L1022 Unterhalb Rudolfsberg gerufen. Ein mittelgroßer Baum musste von der Fahrbahn beseitigt werden.

Um ca. 06.25 Uhr wurde die Abt. SÜD auf die Straße richtung Goldbach gerufen. Ein PKW ist auf einen direkt vor dem Fahrzeug herunterfallenden Baum geprallt . Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Der Baum wurde beseitigt und die Unfallstelle abgesichert.

Um 09.30 Uhr wurde erneut die Abt. SÜD auf die L2218 richting Neustädtlein gerufen mit Baum auf Fahrbahn. Der Baum wurde beseitigt.

11. Januar 2017

Am 11. Januar 2017 wurde die Feuerwehr Kreßberg zu einem PKW Brand in die Crailsheimer Straße nach Mariäkappel um 16.40 Uhr alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der Brand durch Anwohner bereits gelöscht. So dass die Feuerwehr noch Nachlöscharbeiten zu verrichten hatte. Im Einsatz waren 3 Einsatzfahrzeuge und 20 Einsatzkräfte.

18. März 2018

Am Sonntag Früh wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD zu einem Unfall nach Waldtann in die Untere Hirtenstraße gerufen wegen ausgelaufenem Öl aus einem Motor.

16. März 2018

Kurz vor Mitternacht wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD zu einer ca. 1Km langen Ölspur alarmiert. Ein LKW hatte währen der Fahrt durch einen technischen Defekt eine Ölspur verursacht.

21. Januar 2018

Wenige Stunden Später um 03.15 Uhr wurde erneut die Abt. SÜD zu einem Baum auf Fahrbahn gerufen zwischen Bergbronn und Neustädtlein.

20. Januar 2018

Um 23. 00 Uhr wurde die Abt. SÜD zu einem Baum auf Fahrbahn Waldtann richtung Goldbach gerufen. Der Baum hielt dem Schneedruck nicht stand.

04. Januar 2018

In der Nacht um 23.30 Uhr wurde die Feuerwehr Kreßberg Abt. SÜD nach Waldtann in die Schmiedbergsiedlung gerufen. Durch heftigen Regen lief das Wasser in einen Keller.

Mit Sandsäcken und provisorische Gräben wurde das Wasser umgeleitet.

03. Januar 2018

Zu insgesamt 3 Einsätzen musste die Feuerwehr Kreßberg Abt. SÜD an dem Sturmtief „Burglind“ ausrücken. Umgestürzte Bäume blockierten die Straßen zwischen Bergbronn und Neustädtlein, zwischen Waldtann und Goldbach sowie zwischen Riegelbach und Bräunersberg.

Bericht FFW Jahreshauptversammlung

Kommandant Martin Kett, Friedrich Rollbühler, Bürgermeister Robert Fischer
Kommandant Martin Kett, Friedrich Rollbühler, Bürgermeister Robert Fischer
Bürgermeister Robert Fischer freut sich über den Geschenkkorb von Kommandant Martin Kett
Bürgermeister Robert Fischer freut sich über den Geschenkkorb von Kommandant Martin Kett
Kommandant Martin Kett, Wilhelm Ruck und Bürgermeister Robert Fischer
Kommandant Martin Kett, Wilhelm Ruck und Bürgermeister Robert Fischer
Kreisbrandmeister Werner Vogel, Wolfram Strempfer, Kommandant Martin Kett und Bürgermeister Robert Fischer
Kreisbrandmeister Werner Vogel, Wolfram Strempfer, Kommandant Martin Kett und Bürgermeister Robert Fischer
Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Alfred Fetzer, Bernd Stock (Leiter Sixenhof), Kommandant Martin Kett und Bürgermeister Robert Fischer
Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Alfred Fetzer, Bernd Stock (Leiter Sixenhof), Kommandant Martin Kett und Bürgermeister Robert Fischer
Kommandant Martin Kett (links) und Bürgermeister Robert Fischer (rechts) mit den Beförderten/Geehrten
Kommandant Martin Kett (links) und Bürgermeister Robert Fischer (rechts) mit den Beförderten/Geehrten

Vier Jubiläen und Zuwächse - Feuerwehr Kreßberg trotzt dem Fachkräftemangel

Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Kreßberger Feuerwehrfrauen und -Männer am 14. April im Feuerwehrhaus Süd in Waldtann.

Gleich vier Jubiläen hat die FFW Kreßberg im Jahr 2018 zu feiern, eröffnete Kommandant Martin Kett. Die Feuerwehr insgesamt wird 150 Jahre alt, die Jugendfeuerwehr wird 25, die Abteilung Nord gibt es seit 10 Jahren und die Abteilung Süd seit 5 Jahren. Mit ein Grund, die diesjährige Abnahme des Leistungszeichens am 23. Juni nach Kreßberg zu holen und zum goldenen Abzeichen anzutreten.Gegen den allgemeinen Trend kann die Wehr erneut Zuwächse bei den Kameradenzahlen vermelden, berichtete Kommandant Martin Kett weiter. Diese Zuwächse sind jedoch kein Zufall, sondern das Ergebnis langjähriger Bemühungen. So konnten während der Versammlung gleich drei Kameraden aus den Reihen der Jugendfeuerwehr verpflichtet werden. Drei Kameraden kamen „von außerhalb“ neu in die Feuerwehr Kreßberg. Die Kameradinnen und Kameraden haben im Berichtsjahr knapp 6000 dokumentierte Stunden Feuerwehrdienst geleistet. Sehr dankbar ist die Kreßberger Feuerwehr für die Unterstützung durch die Gemeinde und den Gemeinderat. So konnten im Berichtsjahr viele sinnvolle Anschaffungen getätigt werden. Als nächste große Investition steht ein LF10 für die Abteilung Nord ins Haus.

Die beiden Abteilungskommandanten Fabian Fischer von der Abteilung Nord und Michael Kretschmaier von der Abteilung Süd berichteten von den Tätigkeiten ihrer 33 beziehungsweise 49 Kameradinnen und Kameraden sowie von 29 Einsätzen, davon 12 Brandeinsätze und 17 technische Hilfeleistungen, meist als Amtshilfe unterschiedlichster Art. Jugendfeuerwehrwartin Tanja Seibt musste drei ihrer Jugendlichen an die Aktiven abgeben, konnte aber dank Neueintritten die Mitgliederzahl der Abteilung auf 22 aufstocken. Die Jugendfeuerwehr lädt wie jedes Jahr zum 1.-Mai-Fest nach Selgenstadt ein. Der Leiter der Altersabteilung Matthias Stribik berichtete den Anwesenden von den vielfältigen Aktivitäten seiner Kameraden.

Bürgermeister Robert Fischer erklärte nach der Entlastung von Kassier Andreas Brehm, dass er sich über die positiven Berichte der Abteilungen sehr freue. Die Feuerwehr wird von der Gemeinde nach Kräften unterstützt. Erst kürzlich hat der Gemeinderat die Satzung zur Entschädigung der FFW-Kameraden an die Empfehlung des Verbandes angepasst. Die genannten 6000 Dienststunden entsprechen 3,5 Vollzeitkräften, so der Bürgermeister, wobei er anzweifelte, ob 3,5 fest angestellte Mitarbeiter für das geleistete Arbeitspensum reichen würden.

Zusammen mit Kommandant Martin Kett begann Bürgermeister anschließend einen wahren Beförderungsmarathon:

  • Zu Feuerwehrmannanwärtern wurden ernannt: Pascal Seibt, Max Klingler und Lukas Bürk.
  • Zu Feuerwehrmännern und Frau wurden ernannt: Alexander Baumann, Eugen Morgenstern, Rebecca Rosenäcker, Harry Höhenberger und Uli Flechsler.
  • Zu Oberfeuerwehrmännern wurden ernannt: Sebastian Bölz, Simon Fischer, Martin Kaas, Andreas Vetter und Paul Friedl
  • Zum Hauptfeuerwehrmann wurde ernannt: Daniel Seibold
  • Zum Löschmeister wurde ernannt: Maximilian Kröper
  • Zum Brandmeister wurde ernannt: Andreas Groß

Aus dem Kreis der Kameraden verabschiedet wurde Friedrich Rollbühler nach 32 Dienstjahren.
Neu eingetreten in die Feuerwehr sind Pascal Seibt, Florian Winter, Christoph Henninger, Daniel Lechler, Lukas Bürk sowie Lukas Hofmann.

Überrascht zeigte sich Bürgermeister Fischer, als Kommandant Kett ihm einen Geschenkkorb für über 20 Jahre Unterstützung der Feuerwehr überreichte.Für jeweils 50 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit wurden Wilhelm Ruck und Ehrenkommandant Dieter Jörg geehrt. Zudem wurde Wilhelm Ruck vom Bürgermeister aufgrund seines großen Engagement nicht nur in der Feuerwehr Kreßberg zum Ehrenmitglied der Feuerwehr Kreßberg ernannt. Auch Kreisbrandmeister Werner Vogel gratulierte Wilhelm Ruck, der auch auf Kreisebene tätig ist. Die Feuerwehren basieren auf freiwilligem Engagement. Feuerwehrmann oder -frau zu sein ist auf jeden Fall auch eine Frage der Einstellung und des Charakters. Damit die Feuerwehren auch in Zukunft genügend Einsatzkräfte haben, sollte auf jeden Fall auch die Integration von Kameraden mit Migrationshintergrund überlegenswert. Die Jugendarbeit ist gleichfalls ein wichtiger Baustein. Es müssen neue Möglichkeiten gesucht werden, wie die Bevölkerung mehr von der Feuerwehrarbeit erfahren kann. Zum Beispiel über einen „Tag des offenen Feuerwehrhauses“ oder das Anbieten von Kindergeburtstagen im Feuerwehrhaus.Von der Landesebene berichtete Herr Vogel, dass die neue Landesfeuerwehrschule im Jahr 2017 eröffnet wurde und nun Kapazität für die Ausbildung von 6500 Kameraden jährlich zur Verfügung steht.
Für 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr verlieh der Kreisbrandmeister das Landesfeuerwehrabzeichen in Silber an Hauptfeuerwehrmann Wolfram Strempfer.

Alfred Fetzer, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, sprach in seinem Grußwort über die häufiger werdenden Angriffe auf Einsatzkräfte. Es würden immer wieder auch von Feuerwehrkameraden Fotos von der Einsatzstelle in den sozialen Netzen veröffentlicht. Fetzer rief die Kameraden dazu auf, dies auf jeden Fall zu unterlassen.Die Veranstaltung „Erlebnis Feuerwehr“ in der Arena Ilshofen war definitiv ein Erfolg, so Alfred Fetzer. Bereits in der darauf folgenden Woche sind vermehrt Anmeldungen zur Jugendfeuerwehr eingegangen. Die Veranstaltung wird voraussichtlich 2020 wiederholt.Im Land gibt es derzeit 110000 Feuerwehrkameraden, die jedes Jahr 114000 Einsätze bewältigen. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Technische Hilfeleistungen, aber bereits an zweiter Stelle stehen Fehlalarme.An Herrn Stock vom Forstbetriebshof Sixenhof wurde die Auszeichnung „Partner der Feuerwehr“ verliehen.
Altersobmann Gerhard Braun berichtete, dass nun auch die letzte Feuerwehr im Landkreis eine Altersabteilung gegründet hat. Von den Aktivitäten auf Kreisebene hat der Vortrag von Joachim Hägele über das Unwetter, welches Braunsbach verwüstet hat, großen Eindruck hinterlassen.

15. März 2018 | Florian trifft Christoph

Schon seit Weihnachten des Vorjahres stand fest, dass die Kreßberger Feuerwehr am 15. März 2018 die Gelegenheit haben würde, den ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 65 zu besichtigen. Neben den Kameraden aus der Führungsgruppe und verschiedene Funktioner in der Feuerwehr  ließ sich auch Bürgermeister Robert Fischer die Gelegenheit nicht entgehen.

Eigens für die ADAC-Luftrettung wurde am Flugplatz in Sinbronn ein Hubschrauberhangar errichtet. Seit September 2015 werden Rettungseinsätze von dort aus geflogen. Mit der Stationierung in Sinbronn wurde eine Rettungshubschrauber-Versorgungslücke in Westmittelfranken geschlossen.
Bei der Ankunft waren die Kameraden zunächst erschrocken, denn es war weit und breit kein Fluggerät zu sehen. Ein Einsatz hatte den Hubschrauber vom Typ Eurocopter 135 nach Rothenburg ob der Tauber verschlagen. Da jedoch mit einer baldigen Rückkehr zu rechnen war, nutzte die Gruppe die Gelegenheit, um sich vom diensthabenden Luftraumüberwacher das Gebäude zeigen zu lassen. Neben der Halle für den Hubschrauber stehen in Sinbronn auch Einrichtungen zum Waschen und Desinfizieren von Einsatzkleidung sowie Schulungs-, Aufenthalts- und Ruheräume zur Verfügung.

Die Kameraden konnten nach dem Rundgang die Landung des Helikopters welcher gerade aus Rothenburg gekommen ist, vom Hangar aus beobachten. Während der Hubschrauber auf seiner Plattform in den Hangar gefahren wurde, begrüßte der Pilot die Gruppe und stellte die ADAC-Luftrettung vor. Seit der Eröffnung des Standorts vor etwas über zwei Jahren sind bereits weit über 3000 Einsätze geflogen worden. Die Besatzung besteht aus einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistent. Nach Alarmeingang startet der Helikopter innerhalb von zwei bis drei Minuten.
Die Kameraden nutzten die Gelegenheit ausgiebig, um den Piloten mit vielen Fragen zu löchern. So erfuhren sie auch einige technische Details: so ein Rettungshubschrauber kostet mehr als 4 Millionen Euro, er hat zwei Turbinen mit jeweils über 700PS und wird momentan nur auf Sicht geflogen, obwohl sowohl der Helikopter als auch das Gebäude  schon für Nachtflüge vorbereitet sind. Zum Landen reicht dem Piloten der Platz, den zwei Autos belegen (wenn der Rotor frei drehen kann) und in Sinbronn gibt es auch eine Kerosintankstelle.

Zum Abschluss der Besichtigung übergab Kommandant Martin Kett dem Piloten als kleines Dankeschön einen Korb mit Kreßberger Spezialitäten, bevor sich auch die Kameraden stärken durften.

Dienstpläne - Freiwillige Feuerwehr Kreßberg

Initiates file downloadDienstplan 2018 - Abteilung Nord

Initiates file downloadDienstplan 2018 - Abteilung Süd

Initiates file downloadDienstplan 2018 - Atemschutz

Übungsplan 2018 - Jugendfeuerwehr Kreßberg

Initiates file downloadJahreskalender FFW Kreßberg 2018

Notrufnummer Feuerwehr

Unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112 erreichen Sie rund um die Uhr die Leitstelle für die Feuerwehr und den Rettungsdienst sowie den Notarzt oder die Notärztin.

Unter der Rufnummer 110 erreichen Sie rund um die Uhr die nächste Polizeidienststelle.

Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen erreichen über den Faxnotruf 112 die zuständige Leitstelle oder über den Faxnotruf 110 direkt die nächste Polizeidienststelle.