Feuerwehr

Freiwillige Feuerwehr Kreßberg

Freiwillige Feuerwehr Kreßberg

Die Entstehung der Gesamtfeuerwehr begründet sich durch die Zusammenlegung der vier früher selbständigen Gemeinden Leukershausen, Mariäkappel, Marktlustenau und Waldtann zur Gemeinde Kreßberg.

Freiwillige Feuerwehr Kreßberg

Aus diesem Zusammenschluß heraus resultierte eine einheitliche Feuerwehrsatzung vom 24. Januar 1975, nach der ab dem 1. April 1975 sämtliche vier Feuerwehren gemeinsam als Freiwillige Feuerwehr Kreßberg operieren.

Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kreßberg ist Martin Kett, sein Stellvertreter ist Ralf Hofmann.

In den letzten Jahren wurde die Kreßberger Feuerwehr umstrukturiert: Im Zuge der Umsetzung der Feuerwehrkonzeption wurden die beiden Abteilungen Leukershausen und Mariäkappel zum 01.01.2009 zur "Abteilung Nord". Das neu gebaute Feuerwehrmagazin dieser Abteilung befindet sich in Haselhof.

Die Zusammenlegung der beiden Abteilungen Marktlustenau und Waldtann zur Abteilung "Süd" erfolgte zum 01.01.2014. Bereits im Jahr 2013 wurde für diese neugebildete Abteilung ein gemeinsames Feuerwehrmagazin am östlichen Ortsrand von Waldtann gebaut.

Jugendfeuerwehr Kreßberg
Jugendfeuerwehr Kreßberg
Gesamtkommandant Martin Kett
Gesamtkommandant
Martin Kett
Stellvertreter  Ralf Hofmann
Stellvertreter Ralf Hofmann
Kommandant Abteilung Süd, Michael Kretschmaier
Kommandant Abteilung Süd, Michael Kretschmaier
Kommandant Abteilung Nord, Fabian Fischer
Kommandant Abteilung Nord, Fabian Fischer

Gesamtkommandant
Martin Kett, Tel.: 07957/926800

Stellvertreter
Heiko Feudel, Tel.: 07957/926788
Ralf Hofmann, Tel.: 07957/8833

Kommandant Abteilung Süd
Michael Kretschmaier, Tel.: 07957/9248101

Kommandant Abteilung Nord
Fabian Fischer

Jugendfeuerwehr
Tanja Seibt

Altersabteilung
Mathias Stribik

Die Abteilung Süd der Feuerwehr Kreßberg gibt es seit dem 1. Januar 2014. Sie entstand aus dem Zusammenschluss der bisherigen Abteilungen Waldtann und Marktlustenau. Etwa 50 Kameraden sind in zwei Züge aufgeteilt.

Das Feuerwehrhaus der Abteilung Süd befindet sich unübersehbar am Ortsausgang von Waldtann in Richtung Marktlustenau. Es wurde 2013 neu erbaut.

Die Abteilung Süd hat vier Fahrzeuge, ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 10, einen Einsatzleitwagen ELW, ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF und einen Gerätewagen Transport GWT.
Als 1. Abteilungskommandant wurde Michael Kretschmaier gewählt. Stellvertreter wurde Markus Rieder. 2015 wurde Lars Behnke als Nachfolger gewählt für Markus Rieder.
Kommandant der Abteilung Süd ist Michael Kretschmaier, seine Stellvertreter seit 2017 sind Bernhard Rieck sowie Martin Waldmann.

Die Abteilung Nord der Feuerwehr Kreßberg gibt es seit dem 1. Januar 2009. Sie entstand aus dem Zusammenschluss der bisherigen Abteilungen Leukershausen und Mariäkappel.

Zum 1. Abteilungskommandant der Abt. Nord wurde Joachim Hägele gewählt 2009. Sein Stellvertreter wurde Martin Kett.

2010 wurde Martin Kett zum Nachfolger gewählt. Neuer Stellvertreter wurde Achim Rupprecht. 2012 wurden Uwe Hüttner und Fabian Fischer Stellvertretende Abteilungskommandanten als Nachfolger von Achim Rupprecht. 2015 übernahm Fabian Fischer das Amt des Abteilungskommandanten. 2. Stellvertreter wurde Manuel Eckelhardt.

Das Feuerwehrhaus der Abteilung Nord befindet sich in Haselhof. Es wurde im Jahr 2008 neu erbaut.
Die Abteilung Nord hat zwei Fahrzeuge: ein Löschgruppenfahrzeug LF8 und ein Tanklöschfahrzeug TLF8/18.

Kommandant der Abteilung Nord ist Fabian Fischer, seine Stellvertreter sind Uwe Hüttner und Manuel Eckelhardt.

Seit 1993 hat die Feuerwehr Kreßberg eine eigene Jugendfeuerwehr. Aufgebaut wurde diese maßgeblich durch Karl Köffler und seinen Nachfolger Ralf Hofmann.

Seit Februar 2015 wird wird die Jugendfeuerwehr von Tanja Seibt und ihrem Stellvertreter Martin Kaas geleitet.

Die Übungen der Jugendfeuerwehr finden alle zwei Wochen Samstags statt, mitmachen dürfen Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren.

Führungsgruppe FFW Kreßberg
Führungsgruppe FFW Kreßberg
Führungsgruppe FFW Kreßberg
Führungsgruppe FFW Kreßberg
Führungsgruppe FFW Kreßberg

Bei größeren Einsätzen unterstützt die Führungsgruppe den Einsatzleiter und bereitet Entscheidungen vor, so dass dieser sich auf das Wesentliche der Einsatzabwicklung konzentrieren und gezielt den Einsatz führen kann.
Die rechtliche Grundlage für den Aufbau von Führungsgruppen ist in der Feuerwehrdienstvorschrift 100 festgeschrieben und gilt für ganz Deutschland einheitlich.


Die Aufgaben der Führungsgruppe sind im Einzelnen:

  • Standortwahl der Einsatzleitung
  • Unterstützung des Einsatzleiters
  • Vorbereitung von Entscheidungen
  • Dokumentation
  • Führen einer Kräfte- und Fahrzeugübersicht
  • Führen einer Lage- und Funkskizze
  • Einweisen von nachrückenden Kräften und Ausweisen von Bereitstellungsräumen
  • Einsatzstellenlogistik (Versorgung der Einsatzkräfte, Nachschubregelung etc.)
  • Anlaufstelle für Behördenvertreter und Organisationen (Polizei, Rettungsdienst etc.)
  • Atemschutzüberwachung bei Bedarf
  • Abwicklung des Funkverkehrs im 4m- (Leitstelle und anfahrende Fahrzeuge) und 2m-Bereich (Einsatzstellenfunk) sowie Kommunikation über Mobiltelefon

 

Die Führungsgruppe Kreßberg wurde 2016 gegründet und setzt sich aus Mitgliedern der Abteilungen Nord und SÜD zusammen. Leiter der Gruppe ist Michael Kretschmeier unterstützt von Joachim Hägele. Als Fahrzeug steht, ein Einsatzleitwagen (ELW 1) der Feuerwehr Kreßberg zur Verfügung. Das Einsatzgebiet umfasst den Ausrückbereich der Feuerwehr Kreßberg. Durch regelmäßige Übungen, Objektbegehungen und dem Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern der TEL Gruppe des Landkreises ist die Führungsgruppe auf künftige Einsätze wie auch Großschadenslagen gut vorbereitet.


Hilfsmittel:

  • Checklisten
  • Diverse Vordrucke
  • Laptop
  • Funkgeräte im 4m- und 2m- Band
  • Flipchart
  • Magnettafel
  • Kartenmaterial und Luftbilder
  • Feuerwehrpläne
  • Schreibmaterial
  • Westen zur Kennzeichnung der Führungskräfte und von Sonderfunktionen 
  • AKKU Beleuchtungsgerät
  • Ladeegrät zur Ledeerhaltung der Batterien am ELW
  • Verkehrswarngerät



Atemschutz

Ausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers
Ausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers

Bei einer Vielzahl von Einsätzen entstehen schädliche Stoffe, so z.B. giftige Rauchgase bei Bränden und gesundheitsschädliche Dämpfe bei Unfällen mit Gefahrgut. Um sich davor zu schützen und somit einen effektiven Einsatz zu ermöglichen, rüsten sich Feuerwehrleute mit Atemschutz aus.

Um die Berechtigung und Kenntnis zum Tragen von Atemschutz zu erlangen, sind mehrere Schritte notwendig.

Am Anfang steht die arbeitsmedizinische Untersuchung nach  G 26.3. Ein speziell geschulter und anerkannter Arbeitsmediziner checkt den/die Feuerwehrmann/Frau nach definierten Vorgaben durch, zudem sind hierbei mehrere Tests wie Gehör- und Sehtest und ein Belastungs-EKG zu absolvieren.

Diese Untersuchung muss alle 36 Monate wiederholt werden, bei Feuerwehrangehörigen die älter als 50 Jahre sind dann alle 12 Monate.

Bei erfolgreicher Untersuchung folgt im Anschluss die Ausbildung zum/r Atemschutzgeräteträger/in. 

Als ausgebildeter Atemschutzgeräteträger ist nun jährlich eine Belastungsübung in einer Atemschutzübungsstrecke, eine theoretische Unterweisung und eine Übung unter Einsatzbedingungen bzw. ein Einsatz gefordert.
Im Anschluss daran darf ein/e Feuerwehrangehörige/r als Atemschutzgeräteträger/in eingesetzt werden.

Der Atemschutzeinsatz zählt zu den gefährlichsten Tätigkeiten im Feuerwehreinsatz. Körperliche Belastungen im Bereich des hochklassigen Leistungssports sind durchaus möglich. 

 

Dazu ein paar interessante Zahlen (Durchschnittswerte):

  • Eigengewicht: 80 kg
  • Gewicht Persönliche Schutzausrüstung (Helm, Einsatzjacke, Brandschutzhose, Stiefel, Handschuhe): 10 kg
  • Gewicht des Atemschutzgerätes (je nach Ausführung): 15 kg

 

Ausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers

Gewicht der zusätzlichen Ausrüstung wie Brechwerkzeug, Funkgerät, Handscheinwerfer, Strahlrohr, Schlauchtragekorb/ Schlauchpaket, Wärmebildkamera, Fluchthaube, Rettungstuch, Leinenbeutel: 15 kg

Evtl. zu rettende Person: 80 kg

Weitere erschwerende Faktoren:

  • hohe Temperaturen, z. B. bei einem Zimmerbrand: bis zu 800 - 1000 °C im Deckenbereich
  • Sichtbehinderung durch Brandrauch bis hin zur Nullsicht
  • Psychischer Stress bei der Suche vermisster Personen in unbekannter Umgebung

   

 

Ausbildung Atemschutzgeräteträger

Die Kreisausbildung findet überörtlich an mehreren Standorten im Landkreis Schwäbisch Hall statt. 

Der Lehrgang setzt sich aus 4 Abenden und dem Samstag innerhalb einer Woche zusammen. Die Teilnehmer/innen werden im Verlauf des Lehrgangs an die Anforderungen und Umstände beim Tragen von Atemschutzgeräten gewöhnt und im Umgang im Atemschutzeinsatz geschult. Durch den hohen Praxisanteil im Atemschutzeinsatz wird versucht, die notwendige Theorie auf das nötigste zu reduzieren, der Praxisbezug steht dabei jedoch immer im Vordergrund.

 

Ablauf der Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger

Tag 1 - Montag

Theorieblock:

Das notwendige Grundwissen zu Themen wie Atemgifte, Atmung des Menschen, Anforderungen an den/die Atemschutzgeräteträger/in und Brandphänomene/-verlauf werden vermittelt.

 

Tag 2 -  Mittwoch

Praxis:

Nun lernen die Teilnehmer/innen Bauteile und Funktion des Gerätes und der Atemschutzmaske kennen und kommen zum ersten Mal damit in Kontakt.

Der weitere Abend steht ganz im Zeichen des Eingewöhnens an Atemschutzmaske und Atemschutzgerät, in dem die Teilnehmer/innen das An- und Ablegen der Ausrüstung ausgiebig unter ständiger Hilfestellung der Ausbilder üben.

 

Tag 3 - Donnerstag

Erste Gewöhnungsübung:

Vollständig ausgerüstet wird ein „Spaziergang unter Atemschutz“ absolviert, der mit dem ein oder anderen Hindernis gespickt ist, um die Teilnehmer/innen an das erschwerte Arbeiten unter Atemschutz heran zu führen. Anschließend werden Themen wie Vorgehen im Brandeinsatz, das Absuchen von Räumen und die Sicherheit im Atemschutzeinsatz behandelt.

 

Tag 4 – Freitag

Theoretische Lernzielkontrolle:

Hier soll jedoch nicht nur überprüft werden, wie fit die Teilnehmer/innen in den vermittelten Themen sind, das Ergebnis dient auch den Ausbildern, um zu erkennen, ob an der Vermittlung ggfs. etwas optimiert werden muss. Anschließend erfolgt als weitere Gewöhnungsübung ein Durchgang in der Atemschutzübungsstrecke unter ständiger Begleitung und Hilfestellung der Ausbilder.

Die Atemschutzübungsstrecke wurde bereits am Abend vorher besichtigt, um die Teilnehmer/innen auf den Ablauf vorzubereiten.

 

Tag 5 – Samstag

Streckendurchgang:

Aufgeteilt in zwei Gruppen erfolgt der letzte Part des Lehrgangs.

Der eine Teil stellt die Absolvierung der Belastungsübung in der Atemschutzübungsstrecke dar, die später dann auch regelmäßig von jedem/r Atemschutzgeräteträger/in erfolgen muss. Näheres hierzu findet sich unter dem Menüpunkt „Atemschutzübungsstrecke“. Im zweiten Teil werden Themen wie u.a. Schlauchmanagement im Gebäude und Umgang mit dem Hohlstrahlrohr vermittelt.

 

Anzumerken ist, dass der Lehrgang nur den Einstieg in ein umfassendes Aufgabengebiet als Atemschutzgeräteträger/in bedeutet. Ständiges Üben am Standort ist notwendig und erforderlich, um die nötige Sicherheit im Umgang mit dem Atemschutzgerät zu erhalten.

 

 

In der Altersabteilung der Feuerwehr Kreßberg kommen all diejenigen zusammen, die die Kameradschaft auch nach ihrer aktiven Dienstzeit nicht vermissen wollen. Die Mitglieder der Altersabteilung treffen sich in lockerem Turnus zu gemeinsamen Aktivitäten wie zum Beispiel Ausflügen und Besichtigungen in der näheren und weiteren Umgebung oder Radtouren mit den Kreßberger e-Bikes.

Geleitet wird die Altersabteilung von Mathias Stribik.

29. Dezember 2017

Zu Auslaufende Kraftstoffe aus einem verunfallten PKW wurde die Feuerwehr Kreßberg Abt. SÜD nach Rötsweiler gerufen. Der Diesel konnte mit Ölbindemittel aufgenommen werden.

26. Dezember 2017

Am Mittag des 2. Weihnachtsfeiertages wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD zu einem Kaminbrand in die Marktstraße nach Marktlustenau alarmiert. Nach einer intensiven Erkundung mit der Wärmebildkamera konnte keine Gefahr festgestellt werden. Der Kamin brannte sich frei und die Bewohner konnten in ihr Haus zurück.

25. Dezember 2017

Um 0.40 Uhr wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD zu einer Türöffnung vom DRK nach Marktlustenau in die Bräugasse gerufen. Die Türe zur Wohnung wurde geöffnet um dem DRK Zugang zu einer hilflosen Frau zu schaffen.

14. Dezember 2017

Unter dem Einsatzstichwort "Baum auf Fahrbahn" wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD  auf die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Gaisbühl und der L2218 gerufen. Es mussten mehrere Bäume von der Straße unter Mithilfe eines Traktors entfernt werden.

12. November 2017

Um 17.24 wurde die FFW Kreßberg Abteilung SÜD zu einer Amtshilfe des DRK alarmiert. Der Einsatz wurde vor dem Abrücken zur Einsatzstelle durch die Leitstelle abgebrochen, da das DRK keine Amtshilfe benötigte.

09. November 2017

Am Abend um 19.24 Uhr wurde die Feuerwehr Kreßberg zur Ausleuchtung einer Einsatzstelle von der Polizei gerufen. Die Einsatzdauer betrug 4 Stunden.

04. November 2017

Zur Unterstützung des DK und der Polizei wurde die Feuerwehr Kreßberg um 02.01 Uhr mit gerufen. Ein Eingreifen an der Einsatzstelle war nicht erforderlich.

24. Oktober 2017

Mit dem Einsatzstichwort Brandmeldeanlage Industrie wurde die Feuerwehr Kreßerg nach Marktustenau in das Klingenfeld gerufen. es stelle sich heraus dass es sich um einen Fehlalarm handelte.

05. Oktober 2017

Zu einem Baum auf Fahrbahn wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD auf die Straße nach Wäldershub gerufen. Der Baum wurde beseitigt und die Straße gereinigt.

18. August 2017

Am 18. August wurde die FFW Kreßberg Abt. Nord zu einem Baum auf Fahrbahn nach einem starken Gewittersturm gerufen. Am Ruhwasserturm ist eine mittelstarke Buche auf ein Telefonkabel quer über die Straße gefallen.

09. August 2017

Am 09. August um 13.34 Uhr wurde die Feuerwehr Kreßberg zusammen mit 1 Fahrzeug der FFW Crailsheim zu einem Traktorbrand auf ein Feld nähe Marktlustenau gerufen.
Mit Hilfe von Landwirten mit Güllefaß und Grubber wurde der Brand am Schlepper und am Feld gelöscht.

22. Juli 2017

Am 22. Juli wurde der FFW Kreßebrg Abt. SÜD zu einer Türöffnung um 0.14 Uhr nach Waldtann gerufen. Ein Eingreifen war nicht erforderlich.

18. Juli 2017

Am 18. Juli wurde die Feuerwehr Kreßberg zu einem Ackerbrand  an die Ruhspitz gerufen.
Zusammen mit einem Fahrzeug der Feuerwehr Crailsheim und Landwirten mit Güllefaß und Grubber wurde der Brand gelöscht.

02. Mai 2017

Morgens um 04:38 wurde die Feuerwehr Kreßberg Abt. Nord zu einem Wassereinbruch in einem Doppelhaus in Haselhof im Ringweg alarmiert. Eine intensive Erkundung ergab einen Defekt im Abwasserkanal.

19.April 2017

Zu einer Ölspurbeseitigung verursacht durch einen technischen Defekt an einem Linienbus wurde die Feuerwehr Kreßberg alarmiert. Die Ölspur zog sich von Ortseingang Leukershausen über Marktlustenau bis zur Bushaltestelle in Waldtann.

13. April 2017

Um 02:07 Uhr wurde die Feuerwehr Kreßberg zu einem Wohnhausbrand nach Mariäkappel in die Crailsheimer Straße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Terasse und der darüberligenede Balkon lichterloh. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Morgenstunden.

21. Januar 2017

Am 21.01.2017 wurde die Feuerwehr Kreßberg Abt. Nord zu einem Wassereinbruch in die Ringstraße nach Haselhof alarmiert. Im Keller des Doppelhauses standen ca. 5 cm Wasser. Nach Intensiver Erkundung stelle sich heraus dass ein undichter Verteiler im 1. Obergeschoss einer Doppelhaushälfte die Ursache war. Da die Bewohner im Urlaub waren wurde der Strom abgestellt und das Wasser im Keller mit Wassersauger beseitigt. Die FFW Kreßberg war mit 12 Einsatzmitglieder und 2 Fahrzeugen im Einsatz.

13. Januar 2017

Zu 3 Einsätzen musste die Feuerwehr Kreßberg am 13. Januar hervorgerufen durch den Sturm Egon ausrücken.

Um 04.13 Uhr wurde die Abt. Nord zu einem Einsatz mit dem Einsatzstichwort mehrere Bäume auf Fahrbahn mit Gefahr auf die L1022 Unterhalb Rudolfsberg gerufen. Ein mittelgroßer Baum musste von der Fahrbahn beseitigt werden.

Um ca. 06.25 Uhr wurde die Abt. SÜD auf die Straße richtung Goldbach gerufen. Ein PKW ist auf einen direkt vor dem Fahrzeug herunterfallenden Baum geprallt . Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Der Baum wurde beseitigt und die Unfallstelle abgesichert.

Um 09.30 Uhr wurde erneut die Abt. SÜD auf die L2218 richting Neustädtlein gerufen mit Baum auf Fahrbahn. Der Baum wurde beseitigt.

11. Januar 2017

Am 11. Januar 2017 wurde die Feuerwehr Kreßberg zu einem PKW Brand in die Crailsheimer Straße nach Mariäkappel um 16.40 Uhr alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der Brand durch Anwohner bereits gelöscht. So dass die Feuerwehr noch Nachlöscharbeiten zu verrichten hatte. Im Einsatz waren 3 Einsatzfahrzeuge und 20 Einsatzkräfte.

14. Dezember 2018

Um 03.01 Uhr am Morgen wurde die FFW Kreßberg zusammen mit der Feuerwehr Crailsheim zu einem Brand nach Waldtann alarmiert. 

08. September 2018

Zu einer Ölspur auf Straße wurde die FFW Kreßberg Abt. Süd am 08.09 gegen 18.45 Uhr nach Halden gerufen.

27. Juli 2018

Zu einem Waldbrand wurde die Feuerwehr Kreßberg sowie der Abrollbehälter Wasser der FFW Craislheim nach Waldtann richtung Sixenhof um 22:30 Uhr alarmiert. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

05. Mai 2018

Unter dem Einsatzstichwort Wohnungsbrand am Abend gegen 19.09 Uhr wurde die Feuerwehr Kreßberg nach Stegehof alarmiert zusammen mit der Drehleiter der Feuerwehr Crailsheim und dem Rettungsdienst. 1 Person erlitt eine Rauchgasvergiftung.

19. April 2018

Zu einer längeren Ölspur verursacht durch einen Linienbus zwischen Riegelbach und Goldbach wurde die Feuerwehr Kreßberg Abt. SÜD am Abend alarmiert.

04. April 2018

Am Abend gegen 18:20 Uhr wurde die Feuerwehr Kreßberg Abt. SÜD zu einem Baum auf Fahrbahn alarmiert zwischen der B 25 und Gaisbühl. Der Baum wurde beseitigt.

18. März 2018

Am Sonntag Früh wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD zu einem Unfall nach Waldtann in die Untere Hirtenstraße gerufen wegen ausgelaufenem Öl aus einem Motor.

16. März 2018

Kurz vor Mitternacht wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD zu einer ca. 1Km langen Ölspur alarmiert. Ein LKW hatte währen der Fahrt durch einen technischen Defekt eine Ölspur verursacht.

21. Januar 2018

Wenige Stunden Später um 03.15 Uhr wurde erneut die Abt. SÜD zu einem Baum auf Fahrbahn gerufen zwischen Bergbronn und Neustädtlein.

20. Januar 2018

Um 23. 00 Uhr wurde die Abt. SÜD zu einem Baum auf Fahrbahn Waldtann richtung Goldbach gerufen. Der Baum hielt dem Schneedruck nicht stand.

04. Januar 2018

In der Nacht um 23.30 Uhr wurde die Feuerwehr Kreßberg Abt. SÜD nach Waldtann in die Schmiedbergsiedlung gerufen. Durch heftigen Regen lief das Wasser in einen Keller.

Mit Sandsäcken und provisorische Gräben wurde das Wasser umgeleitet.

03. Januar 2018

Zu insgesamt 3 Einsätzen musste die Feuerwehr Kreßberg Abt. SÜD an dem Sturmtief „Burglind“ ausrücken. Umgestürzte Bäume blockierten die Straßen zwischen Bergbronn und Neustädtlein, zwischen Waldtann und Goldbach sowie zwischen Riegelbach und Bräunersberg.

29. September 2019

Am Sonntag Mittag um 12.40 Uhr wurde die Feuerwehr Kreßberg zu einem Brand einer landwirtschaftlichen Maschine auf die Kreisstraße zwischen Unterstelzhausen und Bergertshofen gerufen.

24. Septemper 2019

Erneut musste die FFW Kreßberg zu einem schweren Verkehrsunfall am Morgen gegen 08.50 Uhr diesmal auf die Landstraße zwischen Mariäkppel und Haselhof ausrücken. Bei einem Frontalzusammenstoß wurde zusammen mit der FFW Crailsheim 1 Person aus einem Fahrzeug gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Im Einsatz war auch ein Rettungshubschrauber aus Nürnberg.

22. September 2019

Zu einem schweren Verkerhsunfall wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD auf die Landstraße zwischen Marktlustenau und Unterhinterhof am Sonntag Nachmittag gerufen. Es musste eine Straßensperrung durchgeführt werden.

17. August 2019

Zu einer Ölspur, hervorgerufen durch einen Defekt an einem PKW, wurde die FFW Kreßberg Abt. SÜD am gegen 18.20 Uhr auf die L2218 nach Bergbronn gerufen.

10. August 2019

Zu einem Wassereinbruch wurde die FFW Kreßberg Abt. Nord um die Mittagszeit nach Haselhof gerufen.

26. Mai 2019

Zu einem Kleinbrand mit vorhergehender Erkundung wurde die Abt. SÜD nach Bäunersberg in ein Waldstück am Nachmittag alarmiert.

25. Mai 2019

Zu einem Motorradunfall mit Kraftstoffaustritt wurde die Abt. SÜD auf die Kreisstraße Riegelbach richtung Bräunersberg gerufen.

20. April 2019

Am Abend des Ostersamstag wurde die FFW Kreßberg nach Mistlau gerufen. Ein Osterfeuer ist außer Kontrolle geraten. Mithilfe eines Teleskopladers wurde der Heckenbrand sowie Unrat abgelöscht.

02. April 2019

Nach einem Gewittersturm musste die FFW Kreßberg Abt. SÜD einen umgestürtzen Baum mit Gefahr auf der Landesstraße Bergbronn richtung Neuhaus beseitigen.

01. April 2019

Zu einem PKW Brand gegen 13:30 Uhr auf einem Feldweg Waldtann richtung Stegenhof wurde die Feuerwehr Kreßberg gerufen. Zudem war eine Böschung in Brand geraten.

29. März 2019

Zu einem Verkehrsunfall mit 4 verletzten Personen wurde die Feuerwehr Kreßberg zusammen mit der Feuerwehr Crailsheim auf die Landstraße L1066 Bergbronn richtung Fichtenau gerufen gegen 11:00 Uhr.

1 Person wurde mit Schneidgerät aus dem Wrack befreit. Erstversogrung wurde durchgeführt bis zum eintreffen der 4 Rettungswagen. Zudem waren 2 Rettungshubschrauber im Einsatz.

11. März 2019

Zu einem Verkehrsunfall wurde die Feuerwehr Kreßberg auf die L2218 zwischen Neuhaus und Bergbronn gerufen zusammen mit der Feuerwehr Crailsheim. Ein PKW Fahrer wurde aus seinem PKW gerettet.

10. März 2019

Beim Sturm Eberhard wurde die Feuerwehr Kreßberg zu 3 Einsätzen mit dem Stichwort „Baum auf Fahrbahn“ gerufen.

17. Februar 2019

Am 17.02.2019 wurde die FFW Kreßberg Abt. Süd zu einer unklaren Rauchentwicklung in ein Waldgebiet zwischen Waldtann und Wüstenau gerufen.

08. Januar 2019

Zu einem Baum auf Fahrbahn wurde die FFW Kreßberg Abt. Nord auf die Gemeindeverbindungsstraße von Haselhof nach Marktlustenau gerufen.

Übung der Feuerwehren Haundorf und Kreßberg Abt. Nord

Übung der Feuerwehren Haundorf und Kreßberg Abt. Nord

Kürzlich trafen sich die Freiwilligen Feuerwehren Feuerwehren aus Haundorf und Kreßberg Abt. Nord zu einer gemeinsamen Übung in Gumpenweiler. Angenommen war ein Brand an einer Biogasanlage im Motoren und Technikraum mit einer verletzten Person welche sich nicht mehr aus eigener Kraft in Sicherheit bringen konnte . Die ersteintreffende Feuerwehr aus Haundorf baute eine sichere Wasserversorgung vom Wasserbaseng auf. Die Nachrückende Mannschaft der Feuerwehr Kreßberg übernahm die Ausleuchtung des Anlagenbereiches und führte mit einem Trupp unter schwerem Atemschutz eine Personenrettung durch mit Erstversorgung der verunglückten Person. Vorher wurde eine Wasserversorgung über das wasserführende Tanklöschfahrzeug sowie dem Hydrantennetz aufgebaut.

Die Kommandaten Martin Metzger und Martin Kett sowie der Anlagenbetreiber Reiner Liebing bedanken sich bei den zahlreichen Einsatzkräften für den reibungslosen Ablauf und Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren. Im Anschluss der Übung wurden die Einsatzmitglieder in der beheizten Maschinenhalle der Familie Liebing zu einem reichhaltigen Vesper eingeladen welches Kamerad Wilhelm Ruck vorbereitet hat.

Ein Stück Heimat

Ein Stück Heimat

Groß war die Freude bei den Führungskräften der Feuerwehr Kreßberg anlässlich der Spendenübergabe bei der VR Bank Schwäbisch Hall – Crailsheim.

Ralf Hofmann, Fabian Fischer, Michael Kretschmeier sowie Martin Kett waren der Einladung gerne gefolgt um die Spende für die Feuerwehr Kreßberg entgegenzunehmen.

Die Spende soll Zweckgebunden für Poloshirts verwendet werden.

Hauptübung der Feuerwehr Kreßberg

Hauptübung der Feuerwehr Kreßberg
Hauptübung der Feuerwehr Kreßberg
Hauptübung der Feuerwehr Kreßberg
Hauptübung der Feuerwehr Kreßberg
Hauptübung der Feuerwehr Kreßberg

Pünktlich um 19.30 Uhr alarmierte die Leitstelle in Schwäbisch Hall die gesamte Feuerwehr Kreßberg.
Der Termin war bekannt. Erste Hinweise auf den Übungsort und Szenario wurden auf dem digitalen Melder der Feuerwehrmitglieder sowie auf dem Einsatzfax angezeigt. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall in Wüstenau am Ortsrand richtung Haselhof. Ein Elektrofahrzeug der deutschen Post prallte gegen einen  auf dem Hof  vor einer Halle stehenden Ladewagen, an dem gerade Reparaturarbeiten durchgeführt werden. 1 Person wird unter dem Fahrwerk des Ladewagen eingeklemmt. Eine weitere Person liegt verletzt auf der Ladefläche. Auch der Fahrer des Streetscooters ist eingeklemmt im Fahrzeug. Rauch erzeugt durch eine Nebelmaschine steigt auf und das Fahrzeug fängt an zu brennen. Der Lithium Ionen Akku hat sich entzündet.

Am Einsatzort angekommen werden die Feuerwehren aus Ellrichshausen sowie Crailsheim über Funk zur Einsatzstelle gerufen. Unter schwerem Atemschutz werden erste Löschmaßnahmen durchgeführt sowie mit Hebekissen und Hydraulischen Stempel die eingeklemmte und verletzten Personen befreit sowie erstversorgt.

Parallel wird eine Wasserversorgung mit mehreren Schläuchen aus Hydranten sowie aus der Kläranlage aufgebaut. Mit der inzwischen eingetroffenen Drehleiter und weiteren Löschfahrzeugen aus Crailsheim und Ellrichshausen wird der Brand am Gebäude gelöscht welcher sich über Wärmestrahlung ausgebreitet hat.

Insgesamt 67 Einsatzmitglieder haben trotz Brückentag und Urlaubszeit an der Übung teilgenommen.
Auch waren einige interessierte  Bürger gekommen um den Übungsablauf zu beobachten
Kommandant Martin Kett welcher die Übung geplant und vorbereitet hat bedankte sich bei allen Beteiligten. Zugführer Joachim Hägele Erläuterte anhand von Lageskizzen auf der Magnettafel den Übungsablauf und die taktischen Maßnahmen. Er lobte auch den guten und ruhigen Ablauf sowie die hervorragende Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren an der gelungenen Hauptübung. Nach Übungsende  wurden die Einsatzkräfte zu einem Imbiss und Umtrunk eingeladen.

Kreßberger Feuerwehr hat gewählt

Die beförderten Kameradinnen und Kameraden, ganz links Bürgermeister Robert Fischer, ganz rechts Kommandant Martin Kett
Die beförderten Kameradinnen und Kameraden, ganz links Bürgermeister Robert Fischer, ganz rechts Kommandant Martin Kett
25 Jahre in der Feuerwehr. Von links nach rechts: KBM Werner Vogel, Heiko Spieler, Michael Kretschmaier, Steffen Gollmann, Ralf Hofmann, Daniel Ehrmann, Alexander Jörg, Kommandant Martin Kett, Bürgermeister Robert Fischer
25 Jahre in der Feuerwehr. Von links nach rechts: KBM Werner Vogel, Heiko Spieler, Michael Kretschmaier, Steffen Gollmann, Ralf Hofmann, Daniel Ehrmann, Alexander Jörg, Kommandant Martin Kett, Bürgermeister Robert Fischer
Geehrte Kameraden, die zwischen 15 und 25 Jahre in der Feuerwehr sind, umringt links von Kommandant Martin Kett und Kreisbrandmeister Werner Vogel, rechts Bürgermeister Robert Fischer
Geehrte Kameraden, die zwischen 15 und 25 Jahre in der Feuerwehr sind, umringt links von Kommandant Martin Kett und Kreisbrandmeister Werner Vogel, rechts Bürgermeister Robert Fischer

Zur Hauptversammlung trafen sich die Kreßberger Feuerwehrleute am 23. März. Neben den Wahlen zum Kommandant und seines Stellvertreters standen Rückblicke auf ein Jahr mit großen Ereignissen sowie viele Ehrungen auf dem Programm.

Gleich im Anschluss an die Begrüßung bat Kommandant Martin Kett die Anwesenden um eine Schweigeminute im Gedenken an Thomas Lochner und an Jochen Bolze. Thomas Lochner war 33 Jahre bei der Feuerwehr Kreßberg und verstarb im Januar 2019 im Alter von 51 Jahren. Jochen Bolze war bei der Crailsheimer Feuerwehr und verstarb im vergangenen Jahr während eines Einsatzes im Alter von 53 Jahren.

„Wie funktioniert Feuerwehr in Deutschland?“, fragte der Kommandant in den nahezu voll besetzten Versammlungssaal, um die Frage gleich darauf selbst zu beantworten: „Menschen in Not rufen die 112 an und erwarten kompetente Hilfe“. Hinter dieser Hilfe steckt häufig die Feuerwehr, die zu den größten ehrenamtlichen Gruppierungen in Deutschland zählt.
In Kreßberg funktioniert die Feuerwehr dank vieler Übungsaktivitäten. Die Jugendfeuerwehr hat 1000 Übungsstunden gezählt. Die Teilnehmer am Leistungsabzeichen in Gold haben alleine dafür über 1000 Stunden geübt. Hinzu kommen die regelmäßigen monatlichen Übungen und Sonderausbildungen wie die für Atemschutzgeräteträger und Maschinisten.
Ein Highlight im Berichtsjahr war - neben der Abnahme des Leistungsabzeichens „daheim“ in Marktlustenau - die 150-Jahre-Jubiläumsfeier, die von der Gemeinde in der Kreßberghalle ausgerichtet wurde.
Bei den 22 Einsätzen im Berichtsjahr handelte es sich hauptsächlich um technische Hilfeleistungen. aber auch Brände waren dabei.
Nicht schlecht gestaunt hat sicherlich Alexander Baumann, als in der Nacht zum 14. Dezember seine eigene Adresse auf dem Piepser stand. Ein Lieferwagen war unter dem Vordach der benachbarten Bäckereifiliale in Brand geraten. Aber das Feuer breitete sich flugs aus: innerhalb kürzester Zeit wurde aus dem zunächst gemeldeten Fahrzeugbrand ein „Brand 3“ - Feuerwehrjargon für einen größeren Brand, bei dem keine Menschenleben in unmittelbarer Gefahr sind. Noch am Vorabend hatten einige Kreßberger Kameraden das neue Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr Crailsheim besichtigt - nur wenige Stunden später war es in der Gemeinde im Einsatz.
Viel Glück hatten die Entdecker eines Zimmerbrands: die Übung zum Leistungsabzeichen war gerade beendet, als sich der Piepser meldete. Innerhalb von Sekunden war das HLF auf dem Weg und die Besatzung konnte einen größeren Brand verhindern.
Am 11. März musste die Feuerwehr Kreßberg zum ersten Mal Schere und Spreizer zum Einsatz bringen. Zwischen Bergbronn und Neuhaus waren ein LKW und ein PKW kollidiert. Die Übungen zu dem Thema zahlten sich aus: die gleichfalls alarmierte Crailsheimer Feuerwehr hatte nur Lob für die Kreßberger Einsatzkräfte.
Kommandant Kett informierte die Anwesenden über die jüngst erfolgte Bestellung eines LF10 für die Abteilung Nord. Im Jahr 2020 ist mit der Lieferung zu rechnen.
Die Abteilungskommandanten Fabian Fischer von Nord und Michael Kretschmaier von Süd berichteten von den Tätigkeiten ihrer Kameradinnen und Kameraden, genau wie Jugendfeuerwehrwartin Tanja Seibt und Mathias Stribik von der Altersabteilung.
Bürgermeister Robert Fischer stellte in seinem Grußwort fest, dass die Kreßberger Feuerwehr mit dem ihr zur Verfügung gestellten Material offenbar gut arbeitet. Die Einsätze der letzten Monate hätten dies deutlich gezeigt. Zusammen mit Kommandant Martin Kett hatte Herr Fischer einige Beförderungen zu verlesen:
Zu Feuerwehrmännern wurden ernannt: Lukas Bürk, Max Klingler, Lukas Hofmann, Florian Winter und Pascal Seibt. Zu Oberfeuerwehrmännern wurden ernannt: Christian Westerfeld, Benjamin Hertfelder und Torben Hutt. Tanja Seibt wurde zur Oberfeuerwehrfrau befördert. Zu Hauptfeuerwehrmännern wurden ernannt: Martin Dietz und Daniel Eißen, Kathrin Eckelhardt wurde zur Hauptfeuerwehrfrau befördert. Zum Brandmeister wurde Fabian Fischer befördert.
Im Anschluss an sein Grußwort konnte Kreisbrandmeister Werner Vogel etliche Ehrungen aussprechen: Für 25 Jahre Feuerwehrdienst Ralf Hofmann, Alexander Jörg, Michael Kretschmaier, Heiko Spieler, Martin Waldmann, Daniel Ehrmann und Steffen Gollmann.
Im Landkreis wurde außerdem eine neue Ehrung für 15 Jahre Feuerwehrdienst eingeführt. 13 Kameraden wurden erhielten diese Ehrung:
Reiner Belzner, Jens Hagenlocher, Michael Kohlbeck, Manuel Reichert, Andreas Brehm, Martin Dietz, Tobias Ebert, Daniel Eißen, Michael Kretschmaier, Steffen Möbus, Michael Scheerer, Stefan Strempfer und Manuel Ehrmann.
Eine besondere Ehrung erhielt Kamerad Mathias Stribik, der seit 50 Jahren Dienst in der Feuerwehr leistet. Er bekam einen Geschenkkorb, eine Ehrenurkunde der Gemeinde und ein Präsent. Außerdem wurde er zum Ehrenmitglied der Kreßberger Feuerwehr ernannt.

Ein Tagesordnungspunkt der Versammlung waren die Wahlen zu Kommandant und Stellvertreter.
Die für die Auszählung benötigte Zeit nutzten Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Alfred Fetzer und der Obmann der Altersabteilungen im Landkreis, Gerhard Braun für ihre Grußworte. Im Anschluss stand fest: Martin Kett wurde im Amt bestätigt, Ralf Hofmann übernimmt das Amt des Stellvertreters.

Ausbildung an der Kettensäge

Ausbildung an der Kettensäge

Alle Jahre wieder stehen die Feuerwehren vor der Aufgabe, Feuerwehrangehörige im Umgang mit der Motor- oder Rettungssäge zu schulen. Ohne Zweifel zählt die Kettensäge sowie Rettungssäge zu den gefährlichen Einsatz und Rettungsgeräten. Eine angemessene Ausbildung ist daher unverzichtbar. So trafen sich 15 Mitglieder der Feuerwehr Kreßberg zu einer Fortbildung welche die Gurndausbildung für Motorsägenführer voraussetzt am Forstausbildungszentrum Sixenhof. Unter der Leitung von Ausbilder Karl Seibold wurden die Kameraden zuerst in 2 Theoriestunden an einem Übungsabend über die Inhalte der praktischen Ausbildung unterwiesen.
Baumbeurteilung und –ansprache, Witterungs- und Umgebungseinflüsse, Fälltechniken im Stark- und Schwachholz, Nadel- und Laubholz, bei Vor- und Rückhängern, u.ä. Bedeutung von Fallkerb, Bruchleiste und Bruchstufe, Einsatz von Hilfswerkzeugen, Sicherungsmaßnahmen beim Fällen, Beseitigung von hängen gebliebenen Bäumen, selbstunterstützes Fällen, Entlastungstechniken. Ergonomie bei der Arbeit mit der Motorsäge, sicherer Stand beim Fällen und Entasten gehörten zum Unterrischtsinhalt in dieser Fortbildungsmassnahme.
Nach mehreren anstrengenden, mitunter auch schweißtreibenden, aber vor allem interessanten Stunden bei  trockenem sehr warmen  Aprilwetter im Sixenhof und in einem Waldstück bei Stimpfach, wurde schlussendlich doch aus allen Teilnehmern der „perfekte“ Kettensägenbediener.
 
Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an die Ausbilder Karl und Martin Seibold sowie Bernd Mayer vom Forststützpunkt Sixenhof, die die aktiven Feuerwehrmitglieder der FFW Kreßberg in Theorie und Praxis geschult haben.

M.Kett
Kdt. FFW Kreßberg

Jubiläumsabend

Die Jugenfeuerwehr Kreßberg bedankt sich für die Spende des Kreisfeuerwehrverbandes anlässlich des 25 jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr Kreßberg. Übergeben wurde der symbolische Scheck am Jubiläumsabend durch Kreisbrandmeister Werner Vogel.

Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen

Zur Anerkennung und Würdigung von besonderen Verdiensten um den Bevölkerungsschutz stiftet der Innenminister des Landes Baden-Württemberg ein Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen. Die Ehrung wird an Personen vergeben werden, die sich in besonderer Weise um den Bevölkerungsschutz verdient gemacht haben oder die besonders mutiges und entschlossenes Verhalten im Bevölkerungsschutzeinsatz gezeigt haben. Die Auszeichnung ist tragbar in Form einer Bandschnalle oder einer Anstecknadel. Darüber hinaus erhalten die zu Ehrenden eine Urkunde und eine Medaille. Das Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen kann an Angehörige der zur Mitwirkung im Bevölkerungsschutz des Landes Baden-Württemberg anerkannten Hilfsorganisationen, der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks sowie an Personen, die keiner der genannten Organisationen und Einrichtungen angehören, sich aber gleichwohl um den Bevölkerungsschutz im Land verdient gemacht haben, verliehen werden. Die Auszeichnung wird jährlich vergeben und ist auf eine Zahl von 20 pro Jahr limitiert. Von der Feuerwehr Kreßberg konnte sich Joachim Hägele für diese nicht alltägliche Auszeichnung freuen. Innenminister Strobel überreichte Joachim Hägele in Stuttgart das Ehrenzeichen für seine langährige Abeit in der Feuerwehr sowie in der technischen Einsatzleitung kurz TEL des Landkreises Schwäbisch Hall.

Feuerwehrfahrzeuge

Nicht nur Transportmittel mit Blaulicht

Fahrzeuge und Gerätschaften sind die wichtigsten Werkzeuge eines Feuerwehrmannes. Hierbei wird in der FF Kreßberg viel Wert auf Funktionalität, Nutzen und den aktuellen Stand der Technik gelegt. Die Bedienung durch geschultes Personal so wie die kostenneutrale Beschaffung ist für uns von großer Wichtigkeit. Wir sind sehr stolz, dass wir den Bürgern von Kreßberg einen gut aufgestellten und durchdachten Fuhrpark zur Verfügung stellen können und somit für alle Fälle gerüstet sind.

Leider muss in Feuerwehren oft Spezialgerät vorgehalten werden, welches nur äußerst selten zum Einsatz kommt. Jeder Bürger kann jedoch froh sein, dass wir in Kreßberg auch Gerätschaften für Hochwasser und dergleichen vorhalten um für den Ernstfall gerüstet zu sein.

Bautagebuch LF 10 FFW Kreßberg Abt. Nord

Löschgruppenfahrzeuge gehören zu den vielfältigsten Fahrzeugen des deutschen Feuerwehrwesens. Neben den Gerätschaften zur Bewältigung der verschiedensten Aufgaben an der Einsatzstelle transportiert das Löschgruppenfahrzeug auch das dafür notwendige Personal dorthin, welches typischerweise aus einer Gruppe von 9 Personen (entspricht 3 Trupps) besteht.
Die Beladung dieses Löschfahrzeuges ist schwerpunktmäßig auf die Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung einfachen Umfangs ausgelegt und umfasst eine im Fahrzeug fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe, die vom Fahrzeugmotor angetrieben wird.
Aufgrund der besonderen einsatztaktischen Anforderungen im Bereich der Brandbekämpfung im ländlichen Raum soll das neue LF 10 zusätzlich eine Tragkraftspritze mitführen sowie zusätzliche B Schläuche welche im Heckbereich über dem Pumpenstand endlosgekuppelt in Tragekästen verlastet werden sollen. Weiterhin verfügt das neue Fahrzeug über eine Wärmebildkamera mit Bildübertragung sowie einen Akkubetriebenen Lüfter für die taktische Ventilation in Räume um diese schnellst möglich Rauchfrei zu bekommen.

Für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr verfügt das Fahrzeug über einen Schlauchtragekorb mit kleinen D Schläuchen (Waldbrandset) sowie passend Verteiler und Strahlrohre welche auch für Flächenbrände bestens geeignet sind.

Aufgebaut wird das LF 10 auf ein MAN 15 Tonnen Straßenfahrgestell  mit 290 PS und Euronorm 5 Motor. Als Aufbau dient ein Rosenbauer AT Aufbau, welcher in Luckenwalde gebaut wird.

Das Fahrzeug verfügt über Schleuderketten auf der Antriebsachse sowie einer Rückfahrkamera.

Als Besonderheit des Aufbaus kann die Drehtreppe im Mannschaftbereich hervorgehoben werden. Diese Treppe erlaubt den Einsatzkräften nach Vorne aus dem Fahrzeug auszusteigen bei jeder Türstellung. Weiterhin ist der Aufbau bis zur Fahrerkabine durchgängig um entsprechend auch den Dachraum nutzen zu können. Die Umfeldbeluchtung über alle 4 Seiten enthält 10 LED Strahler sowie Bodenausleuchtung und einem ausfahrbaren Lichtmasten mit 6 LED Scheinwerfern.

Einsatztaktisch wird das LF 10 in der Feuerwehr Kreßberg in der Abteilung Nord als erstausrückendes Einsatzfahrzeug im Ausrückebereich Nord eingesetzt. Deswegen verfügt das Fahrzeug über eine Wärmebildkamera für eine sofortige Personensuche in verrauchten Gebäuden. Mit dem 1600 Liter fassenden Tank kann mit dem Fahrzeug ein Innenangriff in der Erstfase durchgeführt werden ohne einer weiteren unmittelbaren Wasserversorgung.

Des Weiteren stellt das Fahrzeug den Brandschutz bei Verkehrsunfällen im gesamten Ausrückebereich der FFW Kreßberg sicher sowie ergänzt es das erstausrückende HLF 10 der Abt. Süd in deren Ausrückebereich bei Brandeinsätzen durch den großen Wassertank.

Für die Beschaffung des neuen Einsatzfahrzeuges hat die Feuerwehr Kreßberg einen Beschaffungsausschuss gegründet. Mitglieder sind Bürgermeister Robert Fischer; Kdt. Martin Kett; Stlv. Kdt. Heiko Feudel; Abt. Kdt Fabian Fischer; Stlv. Abt. Kdt. Uwe Hüttner; Stlv. Abt. Kdt. Manuel Eckelhardt; Mitglied Ausschuss Joachim Hägele; Fahrzeugwart Thomas Lochner.

Der Grundsatzbeschluss für die Beschaffung eines LF 10 im Gemeinderat erfolgte bereits 2005 mit der Verabschiedung des Feuerwehrkonzeptes 2010.

 

 

Termine und Werdegang Beschaffung LF 10

03.08.2016 1. Treffen des Beschaffungsausschusses im Feuerwehrhaus Nord zur Ausarbeitung des Anforderungsprofiles
07.09.2016 Besichtigung LF 10 Fa. Schlingmann der Feuerwehren Wolpertshausen und Jungholzhausen.
11.09.2016 Besichtigung LF 10 Fa. Magirus in Michelbach Bilz.
29.09.2016 Besichtigung LF 10 Fa. Ziegler bei der Feuerwehr Dorfgütingen
25.10.2016 Besichtigung LF 10 Fa. Rosenbauer bei der Werksfeuerwehr Bosch.
14.11.2016 Fahrzeugvorführung LF 10 Fa. Rosenabuer im Feuerwehrhaus Nord.
01.02.2017 Besprechung mit Fa. MAN bezüglich Fahrgestells und deren Ausstattung.
22.03.2017 Besichtigung HLF 10 Fa. Rosenbauer der Feuerwehr Stimpfach Weipertshofen im Feuerwehrhaus Nord.
01.06.2017 Gemeindeverwaltung stellt 1. Zuschussantrag für LF 10 welcher aufgrund vieler Anträge nicht berücksichtigt wurde.
18.10.2017 Vorführung LF 10 Fa. Ziegler bei Feuerwehr Brettheim.
14.12.2017 Vorführung LF 10 Fa. Ziegler mit TS Vorführung am Feuerwehrhaus SÜD.
28.03.2018 Besprechung mit Vertreter Fa. Rosenbauer.
11.04.2018 Besichtigung und Probefahrt LF 10 Fa Thoma Wiss bei der Feuerwehr Rot am See.
02.05.2018 Vorführung und Probefahrt LF 20 Fa. Thoma Wiss am Feuerwehrhaus Nord.
01.06.2018 2. Zuschussantrag gestellt welcher auch genehmigt wurde. Förderbetrag des Landes BW über 92000 €.
29.08.2018 Besichtigung LF 10 Fa. Magirus bei der Feuerwehr Rot am See Brettheim mit Probefahrt.
29.09.2018 Besprechung und Erstellung Leistungsverzeichnis sowie Bewertungsmatrix mit Herrn Bechthold welcher die Beschaffung des LF 10 als externer Dienstleister begleitet. Dauer 11 Stunden.
17.10.2018 Abschlussbesprechung und Prüfung Leistungsverzeichnis im Feuerwehrhaus Nord zusammen mit BG Fischer sowie Kämmerin Mürter Mayer zur Ausschreibungsfreigabe. Ausschreibung erfolgt in 2 Losen. Los 1 Fahrgestell und Aufbau. Los 2 Beladung.
15.01.2019 Angebotseröffnung. Angebote abgegeben haben die Firma Lentner; Thoma Wiss sowie Fa. Rosenbauer alle auf MAN Fahrgestell in Euronorm 5. Für die Beladung haben die Firmen Barth und Jahn ein Angebot abgegeben.
11.02.2019 Gemeinderat beschließt den Vorschlag der Gemeindeverwaltung anhand der Ausschreibung und Bewertungstabelle von Herrn Bechthold ein LF 10 auf MAN 15 Tonnen Fahrgestell und Rosenbauer AT Aufbau zu beschaffen. Die Beladung kommt von der Firma Barth aus Fellbach.
07.03.2019 Auftragsvergabegespräch mit der Firma Rosenbauer über Fahrgestell und Aufbau.
Spätester Liefertermin des LF 10 ist der 30.04.2020.
19.03.2019 Auftragsvergabegespräch mit der Firma Barth im Rathaus über Beladung.

 

Hier erste Entwurfbilder vom Fahrzeug:

Entwurf

Aufgabenbereich HLF 10 Abt. SÜD Bj. 2011

Kressberg 1/43

Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge sind die vielfältigsten Fahrzeuge im deutschen Feuerwehrwesen. Sie haben sich aus den Löschgruppenfahrzeugen entwickelt, als die Feuerwehren erkannten, dass sich ihr Einsatzspektrum von der Brandbekämpfung zunehmend zur technischen Hilfeleistung verschiebt und deshalb ihre Löschgruppenfahrzeuge mit zusätzlicher Beladung zur Unfallhilfe ausrüsteten. Bereits vor ihrer Normung waren die HLF somit die vielfältigsten Geräte der Feuerwehr, die für alle denkbaren Einsatzsituationen wie Verkehrsunfälle, Gefahrguteinsätze und natürlich herkömmliche Brandeinsätze Verwendung fanden. Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 10 (kurz: HLF 10) ist die kleinere Ausführung dieser Fahrzeuggattung, hieß früher (seit 2007) HLF 10/6 und war bis 2012 zusammen mit dem damaligen LF 10/6 in DIN 14530 Teil 5 genormt. Jetzt ist es in DIN 14530 Teil 26 genormt. Seine Ausrüstung gemäß neuer Norm umfasst einen Wassertank von 1000 Litern Inhalt sowie einen Vorrat von 120 Liter Schaummittel. Im Fahrzeugheck befindet sich eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Förderleistung von minütlich 1.000 Liter Wasser bei einem Ausgangsdruck von 10 bar. Es ist mit dem Löschgruppenfahrzeug 10 stark verwandt. Es sind nach aktueller Norm eine vierteilige Steckleiter , vier Pressluftatmer, 2 davon in der Mannschaftskabine ein Atemschutzüberwachungssystem, zwei Fluchthauben, ein Stromerzeuger, Beleuchtungsgeräte, Verkehrsunfallkasten, Hygiene und Grobreinigungsmaterial, eine Tauchpumpe, Säbelsäge, eine Motorsäge sowie Rettungssäge auf dem HLF 10 verlastet. Hinzu kommt allerdings noch eine weitere, umfangreiche Ausrüstung zur technischen Hilfeleistung, zu der unter anderem ein hydraulischer Rettungssatz mit Rettungsspreizer, Rettungsschere und Zubehör wie Hebekissen; Akkuschrauber; Wassersauger gehören dazu. Das HLF 10 mit Allradantrieb und pneumatischen Lichtmast ist in der Regel das erstausrückende Einsatzfahrzeug in der Feuerwehr Kreßberg Abt. SÜD. Das automatisierte 12 Gang Schaltgetriebe verfügt wird von einem 280 Ps starken MAN Motor angetrieben. Der Aufbau stammt von der Firma Ziegler aus Giengen.

 

Fahrzeugdaten:

Fahrgestell Typ MAN TGM 13.290
Motorleistung 162kW / 290PS
Baujahr 2011
Aufbau Ziegler 
Gesamtgewicht 12500kg
Besatzung 1 / 8
Funkrufname Florian. Kreßberg 1/43
 

TLF 8/18 Abt. Nord Bj. 1993

Kreßberg 2/21

Tanklöschfahrzeuge ermöglichen mit ihrem großen Wassertank und ihrer fest eingebauten und an den Tank angeschlossenen Pumpe einen raschen ersten Löschangriff mit formstabilem 30 Meter C Schlauch bei Brandeinsätzen, bis die Löschwasserversorgung über das öffentliche Hydranten Netz oder sonstige Löschwasserentnahmestellen sichergestellt ist. Sobald dies geschehen ist, können sie wie andere Löschfahrzeuge auch zur Förderung von Löschwasser eingesetzt werden. Sollte sich an einer Einsatzstelle keine Löschwasserentnahmestelle befinden, was etwa bei Waldbränden oder auch bei Einsätzen auf der Autobahn vorkommt, so können Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr eingesetzt werden, um Löschwasser zur Einsatzstelle heranzuführen. Sie können dann das Wasser entweder über ihre eigene Beladung zur Brandbekämpfung einsetzen oder aber etwa ein Löschgruppenfahrzeug mit Löschwasser versorgen. Ferner können Tanklöschfahrzeuge auch zum Transport von Trinkwasser verwendet werden. Dies macht sie insbesondere für den Katastrophenschutz interessant. 

Das Tanklöschfahrzeug der FFW Kreßberg Abt. Nord rückt in der Regel bei Brandeinsätzen als zweites Fahrzeug aus. Bei besonderen klaren Situationen verlässt das Fahrzeug aufgrund des Schnellangriffschlauches und dem Wasservorrat als erstes Einsatzfahrzeug den Standort. Darüber hinaus verfügt das Fahrzeug als Besonderheit über 6 Atemschutzgeräte. 

Das Fahrzeug hat eine Leistung von 130 PS, einen Wasservorrat von 1800 Liter und einer fest eingebauten Pumpe mit ca. 1000 Liter Förderleistung. Auch verfügt das Fahrzeug über ein fest eingebautes Notstromaggregat und einen Lichtmast zur Ausleuchtung der Einsatzstelle. Weiterhin ist eine Hygiene und Grobreinigungsmöglichkeit an der Einsatzstelle vorhanden.

Für den Innenangriff verfügt das Fahrzeug über ein Schlauchpaket mit einem 30 Meter C Schlauch und Hohlstrahlrohr.

 

Fahrzeugdaten:

Fahrgestell Typ Mercedes Benz 814
Motorleistung100kW / 130PS
Baujahr1993
AufbauZiegler 
Gesamtgewicht7499kg
Besatzung1 / 2
FunkrufnameFlorian. Kreßberg 2/21

Tragkraftspritzenfahrzeug TSF Abt. SÜD Bj. 1986

Kreßberg 1/47

Das eigentliche Tragkraftspritzenfahrzeug (kurz: TSF) ist in der DIN 14530-16 genormt. Es verfügt über keinen eigenen Löschwassertank. Somit muss von der Mannschaft an der Einsatzstelle immer zuerst eine Löschwasserversorgung hergestellt werden. Das Fahrzeug ist mit sechs Einsatzkräften, also einer Staffel, besetzt. Als Feuerlöschkreiselpumpe dient eine Tragkraftspritze mit 800 Litern Fördermenge pro Minute bei 8 bar Ausgangsdruck, bei neueren Fahrzeugen beträgt die Förderleistung 1000 Liter pro Minute bei 10 bar Ausgangsdruck. Ein TSF führt mindestens acht B-Druckschläuche à 20 Meter und grundsätzlich neun C-Druckschläuche nach C 42-15-KL 1-K mit. Es führt jedoch eine Ausrüstung zur Brandbekämpfung für eine Gruppe mit.[1] Diese umfasst unter anderem auch Atemschutzgeräte und eine zweiteilige Steckleiter . Üblicherweise wird das TSF  auf Fahrgestellen mit einer Gesamtmasse von 3,5 Tonnen aufgebaut, damit es auch von Fahrern mit Fahrerlaubnisklasse B gefahren werden darf. Aufgrund der großen Leermasse moderner Fahrgestelle bleibt in diesem Fall jedoch keine Gewichtsreserve für eine Zusatzbeladung. Das TSF der Abt. SÜD hat eine Leistung von 90 PS und hat ein Fahrgestell aus dem Hause VW mit der Bezeichnung LT 90. Aufgebaut wurde das Fahrzeug von der Firma Ziegler.  Eingesetzt wird das Fahrzeug hauptsächlich bei Brandeinsätzen als nachrückendes Einsatzfahrzeug. 

 

Fahrzeugdaten:

Fahrgestell Typ VW LT 31
Motorleistung66kW / 90PS
Baujahr1986
AufbauZiegler 
Gesamtgewicht3499kg
Besatzung1 / 5
FunkrufnameFlorian. Kreßberg 1/47

Löschgruppenfahrzeug LF 8 Unimog Abt. Nord Bj. 1986.

Kreßberg 2/42

Das Löschgruppenfahrzeug 8 (kurz: LF 8) ist das kleinste jemals genormte Löschgruppenfahrzeug der deutschen Feuerwehren. Es war nach DIN 14530 Teil 7 (zuvor nach DIN 14530 Blatt 6 und Blatt 7 genormt, welche 1991 außer Kraft trat. Seine Standardbeladung war primär auf die Brandbekämpfung ausgerichtet und umfasste auch eine vierteilige Steckleiter.

Man unterschied nach der letzten Norm von 1986 das LF 8 leicht (mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 6 Tonnen), das LF 8 mittel (mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen) und das LF 8 schwer (mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 9 Tonnen).. Es verfügte über zwei Geräteräume pro Seite.]Das LF 8 schwer besitzt überdies  einen Allradantrieb. Mit einer zulässigen Gesamtmasse von unter 7,5 Tonnen kann  die Variante des LF 8 mit einem Führerschein der Klasse 3 (beziehungsweise heute auch mit der Klasse C1 oder dem großen Feuerwehrführerschein) gefahren werden.

 Das Fahrzeug ist gemäß der  Norm mit der üblichen Beladung zur Brandbekämpfung und Menschenrettung einschließlich einer vierteiligen Steckleiter , vier Pressluftatmer, eines Atemschutzüberwachungssystems, zweier Fluchthauben versehen. Darüber hinaus gehört auch eine Beladung zur Stromversorgung und Ausleuchtung der Einsatzstelle, ein Verkehrsunfallkasten,  eine Tauchpumpe TP 4/1, Flex  sowie eine Motorsäge zur Pflichtausrüstung.  Außerdem verfügt das Fahrzeug über eine Vorbaupumpe sowie eine neue Tragkraftspritze der Firma Rosenbauer Fox 4 mit 1600 Liter Förderleistung in der Minute. Das Fahrzeug ist mit LED Scheinwerfern vorne und im Heck ausgestattet sowie LED Blaulicht. Ein Voltmeter dient zur Batterieüberwachung, welcher im Armaturenbrett integriert ist.

Zusätzlich mit einem Akku Beleuchtungsgerät der Firma Rosenbauer. Zur Standartbeladung gehört ebenso ein Schnellangriffsverteiler und ein Schlauchpaket für den Erstangriff im Innenbereich.

Das LF 8 auf Mercedes Unimog Fahrgestell mit 169 PS Leistung und Allradantrieb ist in der Regel das Erstausrückendes Einsatzfahrzeug der Abt. Nord.

 

Fahrzeugdaten:

Fahrgestell Typ Mercedes Benz U 1300
Motorleistung120kW / 169PS
Baujahr1986
AufbauZiegler 
Gesamtgewicht7499kg
Besatzung1 / 8
FunkrufnameFlorian. Kreßberg 2/41

Einsatzleitwagen ELW 1 Abt. SÜD Bj. 2003

Kreßberg 1/11

Die Aufgaben eines Einsatzleitwagens hängen vom konkreten Einsatz und der ihn verwendenden Hilfsorganisation ab. Im Wesentlichen besteht seine Aufgabe jedoch im Transport der Einsatzleitung mitsamt deren Ausrüstung, der Bereitstellung von Geräten zur Erkundung und Führung sowie zur Abwicklung des Funkverkehrs mit der Einsatzstelle sowie zwischen der Einsatzstelle und einer höheren Führungseinrichtung.

Entsprechend der Norm und den entsprechenden Dienstvorschriften wird ein Einsatzleitwagen standardmäßig mit einem sogenannten Zugtrupp besetzt, der dem Einsatzleiter bei der Abwicklung eines Einsatzes hilft. Dieser Trupp setzt sich aus einem Fahrer, einem Funker, einem Gruppenführer zur besonderen Verfügung und dem Zugführer bzw. Einsatzleiter selbst zusammen. Vielerorts ist man jedoch, zumindest beim normalen Einsatzaufkommen, dazu übergegangen einen Einsatzleitwagen lediglich mit Fahrer und Einsatzleiter zu besetzen.

Der in der DIN 14507 Teil 2 genormte Einsatzleitwagen 1 (ELW 1) ist das Standard-Führungsfahrzeug vieler Feuerwehren. Bei Einsätzen bis zu mittlerem Umfang kann er eine Einsatzleitung beherbergen und unterstützen. 

In der Regel dienen Kleinbusse oder Kleintransporter als Fahrgestell für diese Fahrzeuge wie in diesem Fall ein VW Bus T4 mit 100 PS Leistung, da diese deutlich mehr Arbeits- und Sitzfläche ermöglichen als Pkw. In seinem Inneren befinden sich Sitzbänke mit einem Tisch sowie mehrere Funkgeräte. 

Das Fahrzeug verfügt zusätzlich über einen LED Akkuscheinwerfer von Rosenbauer RLS 2000 sowie einer Ladeerhaltung für längere Einsätze als auch  faltbare Verkehrsleitkegel mit LED Blitzleuchten im Heckbereich. Ein Schnellbauzelt sowie eine Magnettafel mit Magnetzeichen und ein Campingtisch ergänzen die Beladung des Einsatzfahrzeuges.

 

Fahrzeugdaten:

Fahrgestell Typ VW T4
Motorleistung70kW / 100PS
Baujahr2003
AufbauEigenbau 
Gesamtgewicht2000 kg
Besatzung8
FunkrufnameFlorian. Kreßberg 1/11

Gerätewagen Technik GW/T Abt. SÜD Bj. 1999 Ford Transit

Kreßberg 1/74

Der Gerätewagen ist mit einem Trupp besetzt und dient zur Herbeischaffung von Zusatzmaterial wie Druckschläuche für Wasserförderung über lange Wegstrecken sowie Einsatzmaterial in größerem Umfang. Darüber hinaus verfügt das Fahrzeug über eine Tragkraftspritze der Firma Rosenbauer Fox 4 und einen DIN Saugkorb sowie einen Saugkorb für flache Gewässer. 

Im Heckbereich kann eine Gitterbox sicher verlastet werden welche mit einer elektrischen Hubameise bestückt werden. Insgesamt stehen 3 Gitterboxen zur Verfügung für 600 Meter Rollschläuche endlos gekuppelt welche während der Fahrt abgeprotzt werden können . Einer Box für den Transport von Atemschutzgeräten und Flaschen. Einer Box mit Ölbindemittel und Streugerät sowie Besen und Schaufeln. Weiterhin sind 1 Standrohr mit Rückflussverhinderer sowie 3 Saugschläuche verlastet. Für das schnelle und Rückenschonende aufsammeln der Druckschläuche ist ein Rolly Schlauchwickler auf dem Fahrzeug verlastet.

 

Fahrzeugdaten:

Fahrgestell Typ Ford Transit
Motorleistung70kW / 100PS
Baujahr1999
AufbauEigenbau 
Gesamtgewicht3499kg
Besatzung1 / 3
FunkrufnameFlorian. Kreßberg 1/74

Sonsitiges - Gerätschaften

Elektrische Hubameise Bj. 2017 Abt. SÜD

Die Ameise dienst zum Bestücken des Gerätewagen Technik sowie des Jugendfeuerwehranhängers und der Bestückung des Schwerlastregal im Feuerwehrhaus SÜD. Die Ameise hat eine Hubhöhe von 1,90 Meter und wird per Akku betrieben. Die Hubkraft beträgt 1000 Kg.

Anhänger Jugendfeuerwehr Bj. 2018

Der Anhänger für die Jugendfeuerwehr dient als Transportmittel für Gerätschaften und Zelt für das jährliche Zeltlager sowie Veranstaltungen der Jugendfeuerwehr im Landkreis. Auch für Einsätze zum Transport und Logistik von Einsatzmaterial und Aufräumarbeiten nach Einsätzen mit kontaminiertem Material ist der Anhänger durch seine Bauform geeignet. Durch die ausstellbare Plane rechts ist eine Wetterschutzfunktion gegeben bei längeren Einsätzen. Der Anhänger hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 1,3 Tonnen

 

Fahrzeugdaten:

Fahrgestell Typ Humbauer Hochlader
Motorleistung--
Baujahr2018
AufbauNonnenmacher 
Gesamtgewicht1300 kg
Besatzung--
Funkrufname--
 

Tragkraftspritzen Rosenbauer Fox 4 Bj. 2018

Tragkraftspritzen dienen Heutzutage der Wasserversorgung über weite Wegstrecken mit B Druckschläuchen. Sowohl die Entnahme aus Fließgewässern ; Löschbehältern sowie Löschteich mittels formstabilen Schläuchen als auch von unterirdischen Hydranten ermöglichen eine Löschwasserversorgung. Auch als Verstärkerpumpen können Tragkraftspritzen hervorragend eingesetzt werden. Hierbei können mit Tragkraftspritzen sowohl offene wie auch geschlossene Schaltreihen aufgebaut werden. Tragkraftspritzen werden mit mindestens 4 Mann zum Aufstellungsort getragen. Bedient werden diese vom Maschinisten. 

2018 wurden 2 Tragkraftspritzen vom Hersteller Rosenbauer beschafft mit Rotax Motor und einer Leistung von 70 PS. Ausgestattet sind beide Tragkraftspritzen mit einer Umfeldbeleuchtung sowie einer LED Zusatzbeleuchtung RLS 1000. Weiterhin ist eine automatische Druckregelung verbaut sowie ein Überhitzungsschutz.

 

Fahrzeugdaten:

Typ Rosenbauer Fox 4
Motorleistung48kW / 70PS
Baujahr2018
Aufbau-- 
Gesamtgewicht166kg
Besatzung--
Funkrufname--

Notrufnummer Feuerwehr

Unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112 erreichen Sie rund um die Uhr die Leitstelle für die Feuerwehr und den Rettungsdienst sowie den Notarzt oder die Notärztin.

Unter der Rufnummer 110 erreichen Sie rund um die Uhr die nächste Polizeidienststelle.

Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen erreichen über den Faxnotruf 112 die zuständige Leitstelle oder über den Faxnotruf 110 direkt die nächste Polizeidienststelle.