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Immer wieder... Beschwerden über Hunde | 13.11.2019

Ärgernis freilaufende Hunde

Verängstigte Kinder, gerissene Rehe, in Panik versetzte Schafe oder Unfallgefahr im Straßenverkehr - leider gehen bei der Gemeindeverwaltung immer wieder Klagen über unbeaufsichtigte Hunde ein, obwohl sich inzwischen herumgesprochen haben sollte, dass unbeaufsichtigte freilaufende Hunde eine Gefahr für Mensch und Tier sein können.

Für die Haltung von Hunden gelten bestimmte Regeln:

Innerorts sind auf öffentlichen Straßen und Gehwegen Hunde IMMER an der Leine zu führen. Außerorts dürfen Hunde in Begleitung einer Person, die durch Zuruf auf das Tier einwirken kann, frei umherlaufen. Hunde, die nicht zuverlässig auf Zuruf gehorchen, dürfen NIE ohne Leine laufen gelassen werden!

In der Nähe von anderen Tieren (etwa Wildtieren oder Schafen) bitte besonders darauf achten, dass Hunde sich nicht selbständig machen – leicht kann beispielsweise bei eingepferchten Schafen Panik ausbrechen und größerer Schaden entstehen!

Es sollte für jeden Tierhalter selbstverständlich sein, sich rücksichtsvoll und verantwortungsvoll zu verhalten und seinen Vierbeiner so zu beaufsichtigen, dass weder Menschen noch Tiere gefährdet werden. Die große Mehrheit der Hundehalter hält sich glücklicherweise an die Regeln, ein paar wenige, die dagegen verstoßen, reichen jedoch aus um dem "Image" der Hundehalter nachhaltig zu schaden!

Die ordnungsgemäße Beaufsichtigung der Hunde liegt auch im Interesse der Hundehalter, denn Hunde, die einmal durch gefährliches Verhalten (etwa Hetzen von Tieren) aufgefallen sind, gelten als „gefährliche Hunde“, und können mit Auflagen (etwa Leinenzwang, Maulkorbzwang, Absolvieren des Wesenstests) belegt werden!

Wir danken allen Hundehaltern, die ihre Tiere ordnungsgemäß beaufsichtigen, für ihre Rücksicht­nahme gegenüber ihren Mitbürgern, und appellieren an die übrigen, sich ebenfalls an die Regeln zu halten!

Ärgernis Hundekot

Natürlich muss ein Hund sein Geschäft machen können. Bedenken Sie bitte, ein Hund hinterlässt im Durchschnitt täglich 300 g Kot. Bei der gegenwärtigen Anzahl von 240 angemeldeten Hunden in der Gemeinde Kreßberg sind dies 72 Kilo Hundekot, der täglich (!) anfällt. Völlig schief liegt, der meint, die Bezahlung der Hundesteuer rechtfertige den Hundehaufen auf der Straße. Die Hundesteuer ist keine Benutzungsgebühr, öffentliche Straßen und Anlagen als Hundetoilette in Anspruch nehmen zu können, und auch kein Reinigungsentgelt!

Ein noch größeres Ärgernis sind Hundehaufen, die in Plastikbeutel verpackt werden und dann mitsamt der Tüte in der Landschaft oder auf anderer Leute Grundstück hinterlassen werden, und dank Plastikverpackung nicht einmal verrotten können.

Da die Verunreinigungen durch Hunde höchst unhygienisch und ärgerlich sind, dürfen Straßen, Wege, Plätze, öffentliche Anlagen und natürlich auch anderer Leute Gärten nicht durch Hundekot verschmutzt werden. Ist es dennoch einmal passiert, dann bitte den Hundekot mit einer Tüte / einem Hundkotbeutel entfernen und wie anderen Müll auch zuhause in die Mülltonne werfen.