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Geflüchtete aus der Ukraine werden erwartet! | 23.03.2022

Am vergangenen Wochenende haben der Krisenstab des Landratsamts und die Hilfsorganisationen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Kreßberger Feuerwehr die Kreßberghalle in Marktlustenau zu einer Notunterkunft mit 60 Betten umfunktioniert. Dies konnte dank der vielen Helfer binnen weniger Stunden erfolgen, nachdem der Landkreis als zuständiger unterer Katastrophenschutzbehörde selbst erst einen Tag zuvor erfahren hat, dass auch in Schwäbisch Hall bereits am vergangenen Wochenende und im Laufe der Folgewoche mehrere Hundert Ukrainer zu erwarten sind für die die vorhandenen Unterkünfte in den Erstaufnahmeeinrichtungen nicht mehr ausreichen. Wann die ersten Geflüchteten tatsächlich bei uns eintreffen, lässt sich aufgrund der dynamischen Entwicklung der Situation derzeit nicht mit Bestimmtheit im Voraus beantworten. Fest steht jedoch, dass die Geflüchteten sehr viel schneller in die endgültige Unterbringung bei den Städten und Gemeinden vermittelt werden sollen, als dies in der Flüchtlingswelle nach 2016 der Fall war. Deshalb danke ich Ihnen ganz besonders für die Wohnungsangebote, die uns erreicht haben und ohne die wir eine solch kurzfristige dauerhafte Unterbringung in den kommenden Monaten nicht stemmen könnten.

Wir alle befinden uns nach dem zweiten, mit harten Einschränkungen durch Corona verbundenen Winter in der nächsten Ausnahmesituation und wollen das beste daraus machen. Ich bitte Sie daher um Verständnis, wenn Ihre Grundschulkinder nun vorübergehend – jedoch für einen derzeit noch unbestimmbaren Zeitraum - nur noch eine Halle in Marktlustenau nutzen können.

Heißen wir alle die Geflüchteten, die Schlimmes erlebt haben, gemeinsam herzlich willkommen und hoffen, dass sie sich schnell sicher und angekommen bei uns fühlen!

 

Ihre

Annemarie Mürter-Mayer