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Bäume, Sträucher und Hecken rechtzeitig zurückschneiden! | 18.10.2018

Bäume, Sträucher und Hecken bereichern das Ortsbild, sofern sie regelmäßig gepflegt werden. Bei der Pflege spielt nicht nur die ansprechende Optik der Gehölze eine Rolle, es ist auch die Sicherheit des Straßen- und Fußgängerverkehrs zu beachten. Eigentümer von Bäumen, Sträuchern und Hecken entlang von Bundes-, Landes-, Kreis- und Ortsstraßen sind verpflichtet, diese Anpflanzungen so zurückzuschneiden, dass Lichträume frei bleiben. Sie betragen

4,50 m über der gesamten Fahrbahn und über den Straßenbanketten 2,50 m über kombinierten Rad- und Gehwegen 2,30 m über Gehwegen.

In diese Lichträume dürfen in der gesamten Breite der Straßen und Wege einschließlich Bankette keine Äste und Zweige hineinragen.

An Straßeneinmündungen und Kreuzungen sowie im Innenkurvenbereich müssen Hecken, Sträucher sowie andere Anpflanzungen sowie Einfriedungen stets so nieder gehalten werden, dass eine ausreichende Sicht für die Kraftfahrer gewährleistet ist. Diese Anpflanzungen und Einfriedungen dürfen gemessen über der Fahrbahnoberkante 80 Zentimeter nicht übersteigen.

 

Die Zweige von Bäumen, Hecken und Sträuchern sind auch dort zurückzuschneiden, wo Fußgänger evtl. belästigt oder gefährdet können. Bei Unfällen oder Beschädigungen an Fahrzeugen kann der Besitzer von Bäumen und sonstigen Anpflanzungen, die nicht auf das notwendige Maß zurückgeschnitten sind, gem. § 28 Straßengesetz ersatzpflichtig gemacht werden. Bei Körperverletzungen kann es unter Umständen auch zu strafrechtlichen Folgen kommen. Daher bitten wir alle Grundstückeigentümer, ihre Anpflanzungen zu überprüfen und bei Bedarf zurückzuschneiden.

Des Weiteren wird darum gebeten, Straßenlampen gegebenenfalls freizuschneiden, damit eine optimale Ausleuchtung des Straßenraumes erfolgen kann. Auch Verkehrszeichen dürfen keinesfalls bedeckt sein.

 

Bitte denken Sie bei Ihrem Rückschnitt auch bereits an den Wachstumsschub, der im Frühjahr und Sommer zu erwarten ist, und schneiden ausreichend weit zurück.

 

Größere Eingriffe / Rodungen müssen nach dem Naturschutzgesetz aus Rücksicht auf die Brutzeiten der Vögel zwischen dem 01. Oktober und dem 28. Februar erfolgen.