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Am 8. Mai jährt sich das Ende des verheerendsten Kriegs der Menschheitsgeschichte zum 76. Mal | 07.05.2021

 

Städte in Schutt und Asche, Tote und Vertriebene, das war das Ergebnis des Zweiten Weltkriegs. In Deutschland findet sich kaum eine Familie, die damals kein Mitglied im Krieg verlor. Dennoch vergessen wir. Die Toten sind lange begraben, Städte wieder aufgebaut, Vertriebene fanden eine neue Heimat. Aus Anlass des 60. Jahrestags des Kriegsendes beschloss die UN Generalversammlung am 22.11.2004 den 8. und 9. Mai als Tage des Gedenkens und der Versöhnung für die Opfer des Zweiten Weltkriegs. Zweiter Weltkrieg, das ist lange her.

Ohne ihn wären die Vereinten Nationen erst deutlich später gegründet worden. Direkt nach dem Krieg jedoch waren sich alle einig, dass so etwas nie wieder geschehen dürfe.

Die Opfer sollten uns mahnen, Konflikte friedlich zu lösen.

Bis heute gelten Menschen als vermisst. Die Gefallenen liegen teilweise in hastig ausgehobenen, längst vergessenen, unmarkierten Massengräbern. Viele Schicksale bleiben ungeklärt. Zweiter Weltkrieg, das ist mehr als ein Stück Geschichte. Versöhnung ist nicht allein Sache der Politiker, die medienwirksam Kränze an Gedenkstätten der ehemaligen Feinde ablegen.

An diesem Tag sind wir alle aufgerufen, uns die schlimmen Ereignisse zu vergegenwärtigen und alte Feindschaften zu begraben!