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Breitband - Fertigstellung des letzten Bauabschnitts zum Glasfaserausbau in den Außenbereichen durch die Gemeinde Kreßberg | 25.05.2021

Begonnen hatte die Gemeinde mit den Arbeiten zum Breitbandausbau im Oktober 2018. In der Folge wurden Glasfaserhausanschlüsse für das Gewerbegebiet Bergbronn sowie die Teilorte Neuhaus, Mistlau, Riegelbach, Unter- und Oberstelzhausen, Rotmühle und Hohenkreßberg realisiert. In Bergertshofen und Marktlustenau wurden die Kabelverzweiger mit Glasfaser erschlossen, um so möglichst vielen Einwohnern schnelleres Internet anbieten zu können. Da das Thema in der Bevölkerung so präsent war, genehmigte der Gemeinderat eine Verkürzung des Zeitplans für den Ausbau des restlichen Gebiets. Der Ausbau in Bräunersberg, Schönbronn, Gaisbühl, Vehlenberg, Ruppersbach folgte deshalb schon ab Juli 2019 und wurde im Januar 2021 fertiggestellt. Der letzte Abschnitt „Kreßberg Mitte und Kreßberg Nord“, der ursprünglich für das Jahr 2023 geplant war, konnte so bereits im Frühjahr 2020 vergeben werden. Mit der Bauabnahme am 17.05.2021 ist ein Vertragsabschluss durch unsere EinwohnerInnen über schnelle Internetverträge auch für die Teilorte Halden, Rötsweiler, Stegenhof, Schwarzenhorb, Hohenberg, Waidmannsberg und Vötschenhof in greifbare Nähe gerückt. Im Juni wird die Netzübergabe an den Pächter, die NetCom BW, erfolgen. Sie hat dann sechs Monate Zeit für die Inbetriebnahme des Netzes. Für den Teilort Selgenstadt übernimmt die EnBW ODR den letzten Bauabschnitt zwischen der Crailsheimer Straße, ab Höhe Gasthof Adler bis zur Abzweigung Selgenstadt, da sich hier eine Synergie mit dem Gasausbau ergibt. Der Ausbauzeitpunkt ist für den Herbst diesen Jahres geplant. Da eine Teilsperrung der Landesstraße dabei unumgänglich ist, hängt der genaue Ausbauzeitpunkt immer auch von der vorrangigen Umleitungsplanung der Baumaßnahmen des Regierungspräsidiums auf den Landesstraßen zwischen Waldtann und Bergbronn und Waldtann und Marktlustenau ab.

 

Nächster Schritt zu schnellem Internet für alle KreßbergerInnen:

Die Förderrichtline des Bundes zum Ausbau weiterer Teilorte, die im ersten Förderprogramm nicht ausgebaut werden konnten, ist am 26.04.2021 in Kraft getreten. Gebiete mit einer Internetversorgung unter 100 MBit`s gelten seitdem als immer noch unterversorgt. In Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Breitband des Landkreises gilt es in den kommenden Monaten den für diese Gebiete anfallenden Aufwand zu ermitteln und sich für die entsprechenden Fördermittel des Bundes, die im „Windhundverfahren“ vergeben werden, zu bewerben. Im Herbst wird zusätzlich eine entsprechende Landesförderrichtlinie als Ergänzung zu diesem Förderprogramm erwartet. Einzelne, bisher nicht ausgebaute Straßenzüge der größeren Teilorte können so ebenfalls in den Genuss schnellen Internets kommen.